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Düsseltal
Nord-Gebäude an Lacombletstraße ist geplant

Düsseltal. Für einen Teil des Areals will die Stadt noch in diesem Jahr den Bauantrag stellen. Ein Konzept ist ausgearbeitet.

Pläne für das Areal an der Lacombletstraße gibt es schon seit einigen Jahren. 2009 wurde ein Wettbewerb ausgelobt, sogar ein Sieger gekürt. Der Entwurf von Green Architects allerdings ist nie umgesetzt worden. Das soll sich jetzt ändern. Zumindest in Teilen. Wenn es nach Petra Brandner von der Stadt geht, kann es schon im Winter losgehen. Die Städtische Wohnungsgesellschaft Düsseldorf (SWD) ist als möglicher Bauherr im Gespräch, "wir wollen Ende 2017 den Bauantrag stellen", sagt Brandner. Zumindest für das nördliche Gebäude auf dem Gelände, das an die Löbbeckestraße grenzt. Ein sportlicher Zeitplan. Weil die Nachfrage nach Wohnraum weiterhin steigt, bemüht sich die Stadt, Baugrundstücke schnell verfügbar zu machen. Gerne auch in Etappen. Das ehemalige Studieninstitut an der Lacombletstraße kann noch nicht abgerissen werden, weil dort derzeit Flüchtlinge untergebracht sind. Vor allem für Flüchtlinge sind dann auch die Wohnungen gedacht, die in Düsseltal geplant sind. Sozialer Wohnungsbau wird auf dem nördlichen Baufeld entstehen, kleine Gärten werden im Innenhof angelegt. Die "Welcome Gardens" sollen zu einem Treffpunkt werden. Dass mit einem Gebäude im Norden begonnen wird, während das übrige Grundstück erstmal unberührt bleibt, "das ist kein Konzept mehr", kritisiert Harald Neuhaus von der CDU. Überhaupt bedauert er, dass der Entwurf von Green Architects nicht mehr umgesetzt wird. "Wo ist das Mehrgenerationenwohnen?", fragt er.

Der Plan aus 2009 wurde umgearbeitet, die Bebauung sei zu dicht gewesen auf dem Areal mit der Folge, dass die Fluchtwege-Richtlinien nicht eingehalten worden wären. "Das Mehrgenerationenwohnen kann weiterhin umgesetzt werden", sagt Brandner, in einem der künftigen Gebäude. Der Abschnitt Nord solle außerdem nicht ausgeklinkt werden vom übrigen Projekt, man wolle weiterhin ein Gesamtkonzept für das Gelände, das durch die Versetzung eines Blockhauses mehr Licht und Platz bekommen soll im Atrium. Wenn das gesamte Grundstück auf dem Markt ist, könnte auch das Studierendenwerk beteiligt werden. In der Nähe des Areals liegt die Hochschule Düsseldorf, das Angebot an Studentenwohnungen ist nach wie vor knapp in Düsseldorf.

(nika)
 
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