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Düsseltal
Raubopfer noch immer ohne Erinnerung

Düsseltal. Der Ratinger, der vergangene Woche mit schwersten Kopfverletzungen an der Westfalenstraße aufgefunden wurde, wird weiter in einer Spezialklinik behandelt. Er ist außer Lebensgefahr, aber ihm fehlt jede Erinnerung an das, was ihm geschehen ist. Rechtsmediziner haben ihn untersucht und sind sicher: Seine Verletzungen können nicht von einem Sturz oder einem anderen Unfallgeschehen stammen, sondern müssen dem 67-Jährigen mit brutaler Gewalt zugefügt worden sein.

Der 67-Jährige war gegen 22 Uhr zu Fuß am Mörsenbroicher Ei unterwegs. In diesem Bereich muss er überfallen worden sein. Seine Uhr, sein Ehering und seine Geldbörse wurden ihm dabei abgenommen. Gegen 23 Uhr hatten Passanten den Mann etwa zwei Kilometer weiter, am Beginn der Westfalenstraße, gefunden und einen Rettungswagen alarmiert. Inzwischen hat die Polizei Hinweise darauf, dass er am Mörsenbroicher Ei m Bereich der Sankt-Franziskus-Straße angegriffen wurde. Zunächst war vermutet worden, das Verbrechen sei in der Nähe der Haltestelle Heinrichstraße geschehen. Die Polizei sucht dringend Zeugen, die sich beim Raubkommissariat unter Telefon 0211 8700 melden sollten.

(sg)
 
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