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Düsseltal
Salinenbrunnen: Kratz-Erben sind offen für den Zoopark

Düsseltal. Die Erben des Bildhauers Max Kratz könnten sich grundsätzlich damit anfreunden, wenn der Salinenbrunnen am Zoopark aufgestellt würde. Der Sohn des Bildhauers, Thomas Kratz, sagte unserer Redaktion: "Unser Interesse ist, dass der Brunnen wieder von möglichst vielen Menschen gesehen wird. Deshalb würden wir natürlich den vorgeschlagenen Standort prüfen, aber grundsätzlich spricht nichts dagegen."

Die CDU in der Bezirksvertretung 2 will die Verwaltung in der kommenden Woche bitten, zu prüfen, ob der Salinenbrunnen am Eingang zum neu gestalteten Zoopark aufgestellt werden kann. Zurzeit ist der Brunnen, der jahrzehntelang auf dem Schadowplatz stand, eingemottet. Thomas Kratz hält den alten Standort allerdings immer noch für "ideal". "Meine Meinung dazu ist, dass der Brunnen für Veranstaltungen, wie zum Beispiel dem Weihnachtsmarkt, einfach im Weg stand und dies der eigentliche Grund dafür ist, ihn nicht wieder aufzustellen."

Der Sohn des Bildhauers äußerte sich auch zu den Gründen, warum er und die Prof. Max Kratz-Stiftung den ursprünglichen Alternativstandort an der Immermannstraße abgelehnt haben. So wäre der Brunnen durch die hohen Gebäude in unmittelbarer Nähe "erschlagen" und sein Erscheinungsbild "drastisch verändert" worden. Zudem hätten die hohen Reinigungskosten von etwa 20.000 Euro pro Jahr dazu geführt, von dem Ort Abstand zu nehmen.

(tt)
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