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Eller
"Fuchsjagd" in Eller wird für bedeutend erklärt

Eller. Heimatverein bringt heute Denkmal-Tafel an Gaststätte an.

In den vergangenen Jahren hatte die "Fuchsjagd"-Brauerei in Eller mehrmals für Aufsehen gesorgt. Allerdings vor allem in Zusammenhang mit der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens und dem Kampf einiger Gläubiger um Begleichung ihrer Rechnungen. Denn Thomas Papagrigoriou, der die traditionsreiche Fuchsjagd in Eller in zweiter Generation übernommen hatte, hatte sich unter anderem durch den Erwerb und den Umbau des gleichnamigen Schwesternbetriebs in Gerresheim finanziell übernommen. Ein Insolvenzverwalter entwickelte dann einen Sanierungsplan und sicherte so den weiteren Betrieb der beiden Lokale.

Heute Nachmittag wird der Bürger- und Heimatverein "Für Eller" an der Gaststätte in Eller allerdings für einen feierlichen Moment sorgen: Er wird um 16 Uhr eine Denkmal-Tafel enthüllen, die auf die Geschichte und Bedeutung des Hauses hinweisen soll: So hatte die heutige Gaststätte das Gasthaus "Hubert Brand" 1965 durch einen Neubau ersetzt und sei wie ihr Vorgänger ein beliebter Treffpunkt für viele Menschen aus dem Stadtteil und sogar von auswärts. Eine Tafel will der Verein auch am Gebäude der Gaststätte "Hollandhaus" anbringen, die in ihrer ursprünglichen Bauweise erhalten geblieben ist.

Ein vom Verein geplanter Rundgang zu bedeutenden Gebäuden und Orten im Stadtteil wird somit dann auch zur Fuchsjagd an der Gumbertstraße führen: Die Tafel, die heute Nachmittag angebracht wird, ist dann die sechste. Davor war zum Beispiel eine am mehr als 100 Jahre alten "Luisenheim", einer ehemaligen Fabrikantenvilla, die eine Zeit lang auch als Mädchenschutzanstalt genutzt worden war, montiert worden.

(semi)
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