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Eller
Kampagne gegen Plastiktüten auf dem Gertrudisplatz

Eller. In Sachen Plastiktüten haben sich die Händler mit dem "Eller Sack" schon früh an die Spitze der Bewegung gesetzt, Beim Gumbertstraßenfest übernächste Woche will die Werbegemeinschaft noch einmal nachlegen: Mit einer rekordverdächtigen Riesentüte und einer Wäscheleine voller Plastiktüten. Den überdimensionalen Kunststoffbeutel bastelt derzeit Herbert Prickler zusammen, der die Idee mit Elita Wiegand zusammen ausgetüftelt hat und schon aus dem Karneval Wagenbauerfahrung hat. Denn das drei mal drei Meter große Symbol der Umweltsünde soll als Wagen zum Gertrudisplatz gerollt werden.

"Wir fordern alle Besucher auf, uns ihre Plastiktüten zu bringen", sagt Prickler. Für sieben Stück gibt's einen Stoffbeutel - natürlich den mit Stadtteilmotiv bedruckten "Eller Sack" - im Tausch. Und die Werbegemeinschaft rechnet mit großer Resonanz: Vom Rathaus rund um den Getrudisplatz will sie am Festwochenende (12./13. September) eine Leine spannen und alle abgegebenen Plastiktüten daran aufhängen. "Damit man eindrucksvoll sieht, wie viel von dem Zeug allein an einem Tag zusammen kommt", so Prickler. Am Ende sollen dann alle Tüten in den Riesenbeutel gestopft und auf dem entsprechend gestalteten Wagen zur Awista gebracht werden.

Und weil die Elleraner entschlossen sind, die Plastiktüte für immer aus ihrem Stadtteil zu verbannen, ist gleich auch schon eine Wiederholung der Aktion geplant: Am 24. September diesen Jahres haben die Brauchtumsvereine des Stadtteils ein Großreinemachen im Schlosspark angesetzt. Beim Stadtteil-Dreckweg-Tag, an dem sich auch Flüchtlinge aus dem Netzwerk in Eller und andere Freiwillige beteiligen werden, sollen erneut Plastiktüten eingesammelt werden,

(sg)
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