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Eller
Reiterfamilie trifft sich beim Sportfest

Eller. Beim traditionellen Pfingstturnier treten Schützen- und Reitervereine gegeneinander an. Von Alessa Brings

Der Platz des Reitparks de Groot füllt sich langsam mit Reitern, es ist Sonntagmorgen. Die Teilnehmer kommen aus dem Reitercorps Gerresheim, den Reitervereinen Niederkassel, Heerdt oder Flehe. Und natürlich aus dem Reiterverein Eller, der das Reitersportfest der St.-Sebastianus-Reitervereinigung zusammen mit dem Reitercorps Flingern ausrichtet.

Jedes Jahr veranstalten die Mitglieder des St.-Sebastianus-Reitervereins ein Reitersportfest. Dieses Jahr geht es in die 67. Runde. Reiter aus 20 verschiedenen Corps und Vereinen der Schützenfamilie Düsseldorfs treten an zwei Tagen gegeneinander an. Die Disziplinen sind unter anderem Dressur, Springreiten und Ringstechen.

Der erste Wettkampf am Pfingstsonntag ist das Ringstechen. Lisa ist mit neun Jahren die jüngste Teilnehmerin in ihrer Gruppe und im Vergleich mit den anderen noch unsicher im Umgang mit der kleinen Lanze, mit der die Reiter Ringe aufspießen müssen. Diese hängen an einem Galgen, an dem die Reiter vorbeireiten müssen. Nach der Proberunde, in der weder Lisa noch ihre zehnjährige Mitstreiterin Sophie die Ringe erreichen, wird entschieden, den Galgen für Reiter auf Ponys tiefer zu stellen. Als die Mädchen dann in der dritten und fünften Runde ihren ersten Ring stechen, ist der Jubel groß. Während Gerda Troike, Geschäftsführerin des St.-Sebastianus-Reitervereins, für die Organisation und Anmeldungen zuständig ist, sitzen und stehen Reiter, Verwandte und Freunde in der Sonne vor dem Reitplatz und schauen sich die Wettkämpfe an. Jeder fiebert mit und feuert an.

Kayleigh Vollmer vom Reitercorps Wilhelm Marx beschreibt das Reitersportfest als "fast familiäres Zusammentreffen", bei dem es hauptsächlich um Spaß und den Kontakt zu anderen Reitern ginge. Natürlich sei man ehrgeizig, um bei den Wettkämpfen gut abzuschneiden, aber das "ganze Drumherum" sei doch eigentlich wichtiger. Die 24-Jährige startet mit ihrem eigenen Pferd Famiko. Leider reicht es nicht für das Treppchen. Den ersten Platz belegt der somit neue Stadtsieger Michael Huppertz vom Reiterverein Eller mit zehn gestochenen Ringen.

Bei den Dressurwettbewerben belegen Fiona Kötter vom Reitercorps Gerresheim und Aileen Vogel vom Reitclub Bergerhof in Lohausen die ersten Plätze. Bei den Springreiterwettbewerben gewinnt Chiara Graewer vom Reitclub Hofgarten vor Fiona Kötter vom Reitercorps Gerresheim und Jaqueline Schmitz (ebenfalls Reitclub Hofgarten).

Quelle: RP
 
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