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Flingern
Festivalatmosphäre bei "Rock am Kraftwerk"

Flingern. Musikfestivals müssen nicht immer tausende Besucher haben. Das bewies Gerald Rademacher mit dem Event "Rock am Kraftwerk" auf dem Schützenplatz in Flingern am Samstag nun schon im fünften Jahr. Bereits zum zweiten Mal fand die Konzertreihe als Open-Air statt. Das Wetter gab dem Veranstalter, der sonst beim Status Quo Rock Radio moderiert und deshalb von allen liebevoll "DJ Radi" gerufen wurde, recht. Wie bei den großen Musikfestivals erhielten auch die Besucher von "Rock am Kraftwerk" am Eingang bunte Eintrittsbändchen. Getränke sowie die stilechten Speisen vom Holzkohlegrill wurden mit Wertmarken bezahlt. Von Katharina Schneider-Bodien

Auch wenn der Einlass bereits um 14 Uhr startete, begann das Programm erst um 15 Uhr. Bis dahin tönte klassische Rockmusik aus den Boxen. Bis es losging, wurde erzählt, geraucht, getrunken und gelacht. Man kennt sich. "Im vergangenen Jahr hatten wir zu Spitzenzeiten bis zu 300 Leute auf dem Gelände", sagte Rademacher. Diese Zahl würde er bei der fünften Auflage allerdings nicht erwarten. "Schließlich spielt Fortuna hier am Flinger Broich parallel gegen Malaga und hat hinterher noch eine große Fanparty mit der Mannschaft."

Gleich sieben Bands plus Überraschungsgast sorgten bei den Anwesenden für gute Laune. Die Bands stammten nicht nur aus Düsseldorf, auch Vertreter aus dem Münsterland sowie Köln traten auf der kleinen Bühne auf. Von Dudelsack über Querflöte bis hin zu sattem Gitarrensound war dann auch für jeden Geschmack etwas dabei. Dass Rademacher mit seiner Zuschauer-Prognose nicht ganz richtig lag, bewies Martin Bortz. Der 44-Jährige sah sich zunächst das Freundschaftsspiel seiner Mannschaft an und besuchte im Anschluss den Schützenplatz. "Livemusik ist immer besser als aus den Boxen. Und hier gibt's eine gute Mischung und super Stimmung", sagt er.

Quelle: RP
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