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Flingern
Gemeinsame Suche nach Lösungen gegen den Durchgangsverkehr

Flingern. Das Ziel ist klar: Die Mitglieder der Bürgerinitiative Flingern-Süd möchten einen verkehrsberuhigten Stadtteil und keinen Durchgangs- und Schleichverkehr mehr. Denn der sei zu hoch, finden die Anwohner. "Gerade zur sogenannten Rushhour morgens zwischen 6.30 Uhr und 8.30 Uhr sowie nachmittags ab 17 Uhr", sagte Luise Carson von der Initiative und selbst Anwohnerin in der Albertstraße. Sie war eine von zahlreichen Besuchern der Bürgerversammlung, zu der die Bürgerinitiative mit Ratsherr Martin Volkenrath (SPD), Vorsitzender des Ordnungs- und Verkehrsausschusses, eingeladen hatte.

Der Saal der Diakonie am Platz der Diakonie war gut besucht, viele Anwohner vom Höherweg, der Albertstraße und von anderen betroffenen Straßen waren gekommen und hörten sich die ersten Ergebnisse einer 24- Stunden-Messung und Untersuchung von Michael Vieten von der IGS Ingenieurgesellschaft Stolz aus Neuss an. Aus Kapazitätsgründen konnten nicht die Ergebnisse der gesamten 24 Stunden aufgezeigt werden, sondern lediglich Auswahlzeiten. "Da jede Stunde manuell ausgewertet werden muss", erklärte Vieten. In puncto Verkehrsbelastung wurden folgende Straßen untersucht: Albertstraße, Erkrather Straße, Höherweg, Behrenstraße und Gerresheimer Straße.

"Wir wollten zunächst wissen, wie das Gebiet durchfahren wird, um eine objektive Einschätzung zu bekommen", sagt Ingenieur Michael Vieten. "Es gibt den Durchgangsverkehr, ja, das wissen wir. Daher stellen wir auch die Frage, wie sich das unterbinden lässt." Viele Anwohner kritisierten, dass die Belastungen des Durchgangsverkehrs stark gestiegen seien und viele Lastwagen durch ihre Straßen fahren.

Anschließend wurden verschiedene Lösungen diskutiert. Darunter ein Einbahnstraßen-System, die Sperrung Höherweg sowie Diagonalsperrung. Die Empfehlung des Experten: Einbahnstraßensystem.

(nba)
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