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Flingern
Laternenmast auf dem Radweg soll weg

Flingern. Der Pfahl war versehentlich mitten auf der Strecke an der Grafenberger Allee gebaut worden. Von Henning Rasche

Die Grafenberger Allee ist nicht nur für Auto-, sondern auch für Radfahrer eine zentrale Achse der Stadt. Das lässt sich an den zahlreichen Baustellen und Staus ablesen, aber auch daran, dass die Grafenberger Allee eine Hauptradroute in Düsseldorf sein soll. Im Zuge des Umbaus der Haltestellen an der Burgmüllerstraße/Ecke Grafenberger Allee musste auch der Radweg neu gebaut werden. Für die Wehrhahnlinie muss alles breiter und größer werden, damit die U-Bahn-Wagen der Rheinbahn hinreichend Platz haben. Doch auf der anderen Seite ist dadurch deutlich weniger Platz für Rad- und Gehwege.

Bei dem Neubau des Bürgersteiges sind etliche Probleme aufgetreten. An der Stelle, wo der Radweg von der Straße auf den Bordstein übergehen soll, ist dieser nicht abgesenkt worden. Radfahrer laufen dort Gefahr, gegen die Kante zu fahren und sich möglicherweise daran zu verletzen.

Eine weitere Schwierigkeit ist ein Laternenmast, der mitten auf dem Radweg montiert wurde. Die Spur neben dem Mast ist so schmal, dass man lediglich auf den Gehweg ausweichen kann, um nicht dagegen zu fahren. Nach zahlreichen Beschwerden und einer Besichtigung hat das Amt für Verkehrsmanagement reagiert und beabsichtigt nun die Versetzung des Laternenmasts, wie Andrea Blome, Leiterin des Amts, der RP mitteilte. "Die Straßenleuchte darf da nie und nimmer stehen", sagte sie. Deshalb werde man rasch reagieren.

Ein Leser, der sich auch bei der Stadt beschwerte, bemängelt außerdem, dass der neue Radweg viel zu schmal für die hohe Auslastung sei. Die Grafenberger Allee als Hauptradroute der Stadt müsse die nach Straßenverkehrsordnung geltenden Mindestanforderungen an die Breite überschreiten, sonst sei die Unfallgefahr zu groß. Der angrenzende Bürgersteig ist ähnlich schmal geraten. "Als Radfahrer hat man da nur noch Chaos", sagte der RP-Leser. Blome rechtfertigt die schmalen Wege mit den Umständen der Bebauungsmöglichkeiten. "Es ging technisch nicht anders", sagte sie. Die Grafenberger Allee benötige auch einen Gehweg und trotzdem wollte man auch ein Angebot für Radfahrer schaffen.

Quelle: RP
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