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Flingern
Seniorin starb durch Kohlenmonoxid

Flingern. Die 79-Jährige, die vergangene Woche tot in ihrer Wohnung an der Kettwiger Straße aufgefunden wurde, ist an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben. Das habe die rechtsmedizinische Untersuchung, zweifelsfrei ergeben, sagte eine Polizeisprecherin gestern. Jetzt sollen Techniker klären, ob die Gastherme in ihrer Wohnung schadhaft war.

Die Tochter der Rentnerin hatte am Donnerstag den Rettungsdienst alarmiert, weil ihre Mutter nicht auf Klingeln reagierte. Als die Notfallsanitäter die Tür geöffnet hatten, schlugen sofort die CO-Warner an, die an zur Ausrüstung des Rettungsdienstes gehören. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr war die Konzentration des giftigen Gases bereits nicht mehr im kritischen Bereich, weil die Helfer alle Fenster geöffnet hatten. Für die Seniorin allerdings kam jede Hilfe zu spät.

Möglicherweise seien bereits über einen längeren Zeitraum geringe Mengen des geruch- und farblosen Gases aus der Therme ausgetreten, mutmaßten Feuerwehrleute. Dann könnte sich bei unzureichender Lüftung die tödliche Gaskonzentration angesammelt haben. Aber auch ein schwerwiegender Defekt an der Therme könnte die Ursache sein. So war es offenbar am Wochenende, als in einer Wohnung an der Dorotheenstraße zwei Menschen bei einem unbemerkten Kohlenmonoxidaustritt bereits das Bewusstsein verloren hatten, als die Feuerwehr eintraf.

(sg)
 
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