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Garath/Hellerhof
Bezirksvertretung 10 berät heute in der Freizeitstätte

Garath/Hellerhof. Flüchtlingsunterkunft in Hellerhof und die Hundewiese vor dem Garather Schloss stehen auf dem Plan.

Am heutigen Dienstag, 22. Januar, ab 16 Uhr, tritt die Bezirksvertretung (BV) 10, zuständig für Garath und Hellerhof, zur Sitzung in der Freizeitstätte Garath, Fritz-Erler-Straße 21, zusammen. Im öffentlichen Teil dürfen Zuhörer dabei sein; sie dürfen nicht mitreden und auch keine Fragen stellen. Allerdings findet heute zum ersten Mal in der BV eine Bürgerfragestunde statt. Die Fragen mussten vorher schriftlich eingereicht werden. Die Fragesteller lesen sie heute in der Sitzung vor und die Verwaltung beantwortet sie.

Welche Themen stehen unter anderem auf der Tagesordnung?

1. Bericht über die geplante Flüchtlingsunterkunft an der Ingeborg-Bachmann-Straße in Hellerhof. Dazu geben Flüchtlingsbeauftragte Miriam Koch und Birgit Lilienbecker von Amt für Gebäudemanagement Auskunft. 2. Bericht über die Nutzungsmöglichkeiten der Wiese vor dem Schloss Garath. Ein Mitarbeiter des Garten-, Friedhofs und Forstamtes trägt vor. 3. Bauantrag für ein eingeschossiges Café am Schwarzen Weg 93.

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Warum diese Themen wichtig sind:

1. Mit Verwunderung haben die Hellerhofer Bürger zur Kenntnis genommen, dass auf der Grünfläche, die vor allem als Bolzplatz genutzt wird, eine neue Flüchtlingsunterkunft gebaut werden soll. Auch zahlreiche Mitglieder der Bezirksvertretung sehen diesen Platz als ungeeignet an und wollen gemeinsam mit den städtischen Vertretern nach einer neuen Lösung suchen. 2. Die Garather wünschen sich eine neue Auslauffläche für ihre Vierbeiner, nachdem auf der Hundewiese jetzt das Tragluftzelt für die Flüchtlingsunterkünfte steht. Die Bezirksvertretung hat den Antrag gestellt, die Wiese vor dem Schloss zu nutzen. Doch die Verwaltung hat andere Pläne, wie sie in der vergangenen Sitzung mitteilte. Damit waren die Stadtteilpolitiker nicht einverstanden, wollten aber auch keine Entscheidung treffen und entschieden, lieber einen Fachmann von der Verwaltung einzuladen, der heute Auskünfte geben soll. 3. Die Bezirksvertretung soll den Bau eines Vorzeigeprojekts genehmigen. Die Pläne für das Café haben Alfred-Herrhausen-Schüler gemeinsam mit der Künstlerin Ute Reeh und Architektur-Studenten erarbeitet. Das Café soll in unmittelbarer Nähe der Schule errichtet werden; es soll den Schülern, aber auch den Anwohnern und Arbeitern und Angestellten der umliegenden Gewerbebetriebe und Büros zur Verfügung stehen.

(wa.)
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