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Garath
Bühne frei für die "Kinder Kultur Tage"

Garath. Drei Tage lange bot die Freizeitstätte Garath Kindern und Jugendlichen bei dem Kultur-Festival eine Bühne. Über 800 Mädchen und Jungen zeigten bei der achten Auflage rund 150 Darbietungen. Von Monika Suski

Der Saal der Freizeitstätte war brechend voll, jedes freie Fleckchen wurde als Stehplatz genutzt. Die Stimmung war wie bei einem munteren Volksfest - die Besucher klatschten, sangen mit und feuerten lautstark die Kinder auf der Bühne an. Denn um die kleinen und größeren Künstler drehte es sich am Wochenende bei den "Kinder Kultur Tagen". "Wir haben sehr tolle und qualitativ hochwertige Darbietungen. Und das schon bei den Kleinen", sagte Elina Chernova, Vorsitzende des Förderungszentrums "Kin-Top" und Mitbegründerin der Veranstaltung, die zum achten Mal stattfand.

Die Qualität der Beiträge machte die Arbeit für die Jury nicht einfacher. Sie musste aus den rund 150 Darbietungen die jeweils drei besten heraussuchen. Aus diesem Grund gab es zum ersten Mal Sonderkategorien. "Über die drei Tage haben die Juroren sieben Anerkennungspreise verliehen", erklärte Chernova. Neben der Qualität wachsen auch Teilnehmer- und Besucherzahl mit jedem Jahr. Waren es im vergangenen Jahr 650 Kinder und Jugendliche, die ihr musikalisches, tänzerisches oder gesangliches Talent unter Beweis stellten, waren es am Wochenende rund 800. "Wir versuchen, die Teilnehmer auf NRW zu begrenzen", erklärte Chernova, "aber uns erreichen auch Anmeldungen von Vereinen aus anderen Bundesländern, die wir dann auch annehmen." So traten wieder die Kinder der Theatergruppe "Asbuka" aus Hamburg auf und belegten mit ihrem Stück "Hafen Multi-Kulti" Platz zwei.

Gestartet war die dreitägige Veranstaltung am Freitag um 16 Uhr mit der Kategorie Instrumental-Gruppe. Im Anschluss waren die Solokünstler zwischen acht und zehn Jahren dran sowie die Elf- bis 17-Jährigen. Der zweite Tag stand im Zeichen von Gesang und Theater. "Im Bereich Theater hatten wir dieses Jahr besonders hohen Zulauf", sagte Chernova. Gleich zwei der sechs aufgeführten Stücke behandelten das Thema Integration. Passend, da an den "Kinder Kultur Tagen" Mädchen und Jungen aus 30 Nationen vertreten sind. "Der Anteil der deutschen Kinder ist in diesem Jahr aber gestiegen, was uns sehr freut", sagte Wolfgang Riehn, zuständig für die Pressearbeit.

Der Sonntag gehörte den Tänzern. Besonders die kleinen Folkloretänzerinnen begeisterten am Vormittag die Zuschauer, wie beispielsweise die Schülerinnen der Ballettschule "Maria" mit ihrem Zigeunertanz oder die Let's-Dance-Minis von Kin-Top mit dem Usbekischen Tanz. Um die Auftritte der Kinder angemessen zu beurteilen, wechselte die Besetzung der Jury jeden Tag.

Quelle: RP
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