| 00.00 Uhr

Garath
BV entscheidet über Schnellbus-Verlauf

Garath. Heute Nachmittag um 16 Uhr tritt die Bezirksvertretung 10, zuständig für die Stadtteile Garath und Hellerhof, das letzte Mal in diesem Jahr zur Sitzung zusammen. Die Sitzung ist öffentlich, Bürger dürfen sich allerdings nicht zu Wort melden. Und diese Themen stehen unter anderem auf der Tagesordnung:

1. Der Entwurf des Nahverkehrsplans der Landeshauptstadt. 2. Der Radschnellweg von Neuss über Benrath und Garath nach Langenfeld und Monheim. 3. Die Ausführungsplanung für die Erweiterung der Linksabbiegerspur an der Kreuzung Rostocker Straße/Frankfurter Straße. Warum diese Themen für die Bürger wichtig sind: 1. Von Garath aus soll spätestens zum Winterfahrplanwechsel 2017/2018 der Schnellbus zur Heinrich-Heine-Universität an den Start gehen. Dazu gibt es zwei Varianten: Die eine führt ab Hellerhof S-Bahnhof über den Osten Garaths (Haltestellen: Dresdener Straße, Garath-Ost S) über die Münchener Straße zur Uni; die andere nimmt den Weg über den Westen (Haltestellen Dresdener Straße und Garath West S) über Koblenzer Straße und Südallee auf die Münchener Straße bis zur Uni. Die Rheinbahn präferiert die schnellere Ost-Führung. Mit der wäre man in einer Viertelstunde an der Uni; derzeit brauchen die Studierenden mehr als eine Stunde. Die Stadtteilpolitik soll heute über die Linienführung entscheiden. Der Schnellbus soll montags bis freitags, 7 bis 10 und 15 bis 19 Uhr, im 20-Minuten-Takt verkehren. 2. Der Radschnellweg, der über eine 30 Kilometer lange Streckenführung Neuss mit Langenfeld und Monheim verbinden soll, soll mehr Pendler dazu bringen, vom Auto aufs Fahrrad umzusteigen. Auch durch Garath verläuft die Strecke: von der Koblenzer Straße über die Reinhold-Schneider-Straße, die Heinrich-Lersch-Straße mit Querung des Mühlenbachs mit Anschluss an den Hellerhofweg. Dort trennen sich die beiden Arme; der eine geht über Hellerhof S-Bahnhof nach Langenfeld, der andere in Richtung Monheim. Die Politik soll in diesem Stadium ihre Zustimmung zur Aufnahme der Feinplanung abgeben. 3. Bereits im März 2014 hatte die BV10 die Verwaltung gebeten, die Kreuzung so umzubauen, dass es weniger Rückstau auf der Rostocker Straße gibt. Nun legt die Verwaltung eine Planung vor, in der sie mit dem Integrieren eines Stückchens Grünfläche für den Geradeaus- und Rechtsabbieger sowie einer Anpassung der Spurmarkierung zwei Linksabbiegerspuren herrichten will. Der Umbau soll 50.000 Euro kosten. Er erfolgt nach Angaben des zuständigen Amtes für Verkehrsmanagement "im Rahmen der finanziellen und personellen Kapazitäten."

(rö)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Garath: BV entscheidet über Schnellbus-Verlauf


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.