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Garath/Urdenbach
Einige Garather wieder ohne warmes Wasser

Garath/Urdenbach: Einige Garather wieder ohne warmes Wasser
Die Bauarbeiten an der Wilhelm-Kreis-Straße waren gestern noch in vollem Gange. Nach Angaben der Stadtwerke sollen sie heute beendet sein. FOTO: OLa
Garath/Urdenbach. Seit das Heizkraftwerk an der Wilhelm-Kreis-Straße außer Betrieb genommen wurde, gibt es für die betroffenen Anwohner ständig Probleme. Am Mittwoch sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Von Birgit Wanninger

Nicole Herber, wohnhaft an der Wilhelm-Kreis-Straße in Garath, ist sauer. Immer wieder hatte sie in den vergangenen Wochen kein warmes Wasser. Montagabend wollte sie Badewasser einlaufen lassen. Aber nur für einen ganz kurzen Moment sei warmes Wasser aus dem Hahn gekommen, dann sei es wieder kalt gewesen, sagt sie. "Das geht seit Wochen so."

Keine Heizung, nur kaltes Wasser - die Bewohner im Corelli-Viertel und in Garath zwischen Peter-Behrens- und Koblenzer Straße sind sauer. Grund dafür ist der Abriss des alten Heizwerkes in Garath Nord-West an der Wilhelm-Kreis-Straße. Das Werk ist völlig veraltet und wird komplett außer Betrieb genommen. Die bislang von dort versorgten Wohnungen sollen an das Biomasse-Heizkraftwerk an der Frankfurter Straße angeschlossen werden.

Eigentlich sollten die Arbeiten schon Mitte August beginnen, dann starteten sie Anfang September - und zur Überraschung zahlreicher Betroffener wurden sie dann auch noch über ein Wochenende von der Warmwasserversorgung abgeklemmt. Die Bewohner waren sauer, nicht zuletzt wegen der schlechten Informationspolitik. Da wurde das warme Wasser früher abgestellt als geplant, und dass es dann früher als vorausgesagt wieder lief, war nur ein schwacher Trost.

Jetzt klagen wieder Anwohner, dass sie kein warmes Wasser hätten, oder nur lauwarmes Wasser. Anders die Aussage bei der Presseabteilung der Stadtwerke. Sie kann nach Rücksprache mit der Technikabteilung die Ausfälle nicht bestätigen. "Wir werden aber den Beschwerden nachgehen", sagt Stadtwerkesprecher Michael Pützhofen und ergänzt: "Heute werden die Arbeiten endgültig fertiggestellt." Dann wären nach rund sechs Wochen die Arbeiten abgeschlossen. Allerdings gibt es einen Wermutstropfen: "Um die Rohrverbindungen anschließen zu können, muss während des Tages noch einmal die Heizwasserversorgung unterbrochen werden", heißt es in einer Pressemitteilung. Das bedeutet, dass die Anwohner heute ab 9 Uhr bis in den späten Nachmittag, respektive frühen Abend, ohne Heizung sein werden.

Wieder einmal. Denn schon vergangene Woche mussten sich zahlreiche Garather und Bewohner des Corelli-Viertels warm anziehen. Denn ihre Heizungen konnten nicht eingeschaltet werden. Bereits seit Beginn der Arbeiten konnten die betroffenen Bewohner nicht heizen. Das fiel jedoch nicht so stark ins Gewicht, weil das Wetter mitspielte. Doch am langen Wochenende wurde es kalt, und viele der Betroffenen versuchten, ihre Heizung einzuschalten - vergeblich.

Danach haben Mitarbeiter der Netzwerkgesellschaft provisorische Schläuche verlegt. Die sollen heute endgültig durch Rohre ersetzt werden, so dass erneut die Heizung ausfällt. "Die Warmwasserversorgung ist davon nicht betroffen", betont Pützhofen. Ihm sei von den Fachleuten versichert worden, dass die mobilen Heizspots ausreichten.

Quelle: RP
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