| 00.00 Uhr

Garath
Garather zeigen ihre Hobbys

Garath. Viele verschiedene köstliche Gerüche stiegen den Besuchern am Samstag beim Betreten der Freizeitstätte an der Fritz-Erler-Straße in die Nase. Die verschiedenen Räume der Freizeiteinrichtung hatten sich zwischen 11 und 17 Uhr in eine Hobby-Küche verwandelt. Das Besondere: An jeder Station zeigten Aussteller, wie einfach es ist, Produkte selbst herzustellen. Von Monika Suski

"Wir haben den aktuellen Trend, weg von den fertigen Produkten, hin zu frischen mit dem Tag hier aufgegriffen", sagte Hiltrud Hora, verantwortlich für den Bereich Veranstaltungen in der Freizeitstätte Garath: "Die Idee kam dabei von Besuchern unseres Hauses."

Einer von ihnen war Peter Beckmann, dessen Stand wohl am außergewöhnlichsten war. Er demonstrierte die Kunst des Bierbrauens. "Die wenigsten wissen, dass man im Jahr 200 Liter Bier für den Hausgebrauch brauen darf", sagte Beckmann. Ein Brautag dauere rund sieben Stunden und dann heiße es für den Hobby-Brauer abwarten. "Das Bier benötigt etwa 14 Tage, um zu gären. Danach wird es in Flaschen abgefüllt und reift", erklärte Beckmann den Vorgang. Nach etwa sechs Wochen Gärung hat sich durch chemische Prozesse Kohlensäure entwickelt und das Bier ist fertig. "Es ist interessant zu sehen, wie Bier hergestellt wird", sagte Andreas Heddergott, nachdem er fünf Kilo Gerstenmalz geschrotet hatte. Wie das selbst gebraute Bier schmeckt, erfahren er und seine beiden Freunde erst in einem Monat.

Auch die anderen Stationen kamen gut an. "Allen Besuchern hat es bis jetzt geschmeckt, und es wird häufig gefragt, ob es tatsächlich selbstgemacht ist", berichtete Ralf Wimmersdorf, der frische Pasta anbot. Damit die Besucher die Gerichte ganz einfach zu Hause nachkochen können, gab es an jeder Station die entsprechenden Rezepte und manchmal sogar mehr. "Ich habe ein Glas mit 50 Gramm Sauerteig bekommen, den ich jetzt nach Rezept aufarbeiten kann", sagte Monika Bos und freut sich schon auf das daraus entstehende Roggenbrot. Auch die SPD-Landtagsabgeordnete Walburga Benninghaus war sehr angetan von den Ideen. "Jeder hat sich Gedanken gemacht und es ist alles wirklich lecker. Ich würde die Produkte sofort kaufen." Verkauft wurde allerdings nichts und auch die Kostproben waren gratis.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Garath: Garather zeigen ihre Hobbys


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.