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Garath
Matthäus-Gemeinde weiht Konvent ein

Garath. Seit Sommer arbeiten sechs indische Heilig-Geist-Schwestern im Hildegardis-Altenheim. Von Heinz Lerschmacher

"Wir sagen euch an den lieben Advent, sehet die erste Kerze brennt." Mit diesem alten Adventslied begann die Garather St.-Matthäus-Gemeinde mit einem Empfang das neue Kirchenjahr. Mit Ende der von sehr vielen Pfarrmitgliedern sowie Vertretern der Vereine und Parteien besuchten Messfeier wurde auch "unser kleines Kloster an St. Matthäus" eingeweiht.

In den beiden ehemaligen Küster- und Organistenwohnungen fanden sechs indische Heilig-Geist-Schwestern, die seit dem Sommer dieses Jahres als Altenpflegerinnen im St.-Hildegardisheim tätig sind, ein ansprechendes Konvent und ein neues schönes Zuhause. "Wir freuen uns, dass sie da sind", lautet die allgemeine Meinung in der Gemeinde.

Wie Pfarrer Martin Ruster der Gemeinde mitteilte, wird Gemeindereferentin Joana Drießen im Februar in Mutterschaftsurlaub und anschließend ein Jahr in Elternzeit gehen. Die Hellerhofer Kinderhausleiterin Mariola Wieczorek wird nach dem Ausscheiden der langjährigen Kita-Leiterin Hildegard Walochny nun Leiterin der beiden Kinderhäuser St. Norbert und St. Matthäus, und Konstantin Wagner, im Hauptberuf Ingenieur bei den Stadtwerken, wird künftig als Subsidiar nebenberuflich Pfarrer Ruster unterstützen. In seiner Ansprache hielt der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Peter Nübold, viel Lob für den aus gesundheitlichen Gründen als stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstandes (KV) zurückgetretenen Heinz Boeken bereit. Boeken war lange Jahre in vielen Bereichen - insbesondere in baulichen und Personalangelegenheiten - Motor des Kirchenvorstands.

Die Gemeinde rief Nübold dazu auf, mit Mut und Vertrauen ins neue Kirchenjahr zu gehen und das nicht nur, wenn man unter sich ist, sondern auch außerhalb der Kirche. Gälte es doch, hier zitierte Nübold Professor Paul Zulehner "der in der Gesellschaft um sich greifenden Angst unser Vertrauen entgegenzusetzen, denn Angst macht böse und führt zu Gewalt, Gier und Lüge." In seiner kurzen Ansprache stellte sich der neue stellvertretende KV-Vorsitzende Peter Windeln vor. Wie Thomas Salmen, stellvertretendes Vorstandsmitglied des Caritasverbandes, auf Anfrage bestätigte, soll nun bald auf dem Gelände der entwidmeten Hoffnungskirche mit dem Ersatzbau des St.Hildegardis-Altenwohnheims begonnen werden. Wörtlich sagte Salmen: "Spätestens im ersten Quartal 2018 soll mit dem Bau begonnen werden."

Quelle: RP
 
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