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Garath/Hellerhof
Mehr als 100 Freiwillige sind dabei

Garath/Hellerhof. Beim Treffen der ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer in Garath klärte die Bezirksverwaltung noch offene Fragen. Von Maximilian Krone

Für die vielen Freiweilligen, die sich als ehrenamtliche Flüchtlingshelfer angeboten haben, beginnt nun langsam die heiße Phase. In Garath kamen mehr als 100 Bürger zusammen, um sich über die konkreten Aufgaben zu informieren, die ihnen in den kommenden Wochen und Monaten bevorstehen.

Fotos: Traglufthalle für Flüchtlinge in Düsseldorf aufgebaut FOTO: dpa, fg jai

Denn die Traglufthalle an der Koblenzer Straße, die sich derzeit im Aufbau befindet, wird am 20. November bezugsfertig sein. Neben den Ehrenamtlern wird die professionelle Betreuung dort von den Maltesern durchgeführt. Helfer für den Innenausbau, also beispielsweise den Aufbau von Betten, werden dort laut Uwe Sandt, Leiter der Bezirksverwaltungsstelle 10, aber nicht benötigt. "Dort haben wir alle Arbeiten und Lieferungen entsprechend ausgeschrieben", sagt er. Anders sehe es im Falle der Unterkunft an der Duderstädter Straße in Hellerhof aus, die im Januar fertig sein soll. "Dort brauchen wir sehrwohl die ehrenamtlichen Helfer."

Um eine vernünftige Koordination der Freiwilligen sicherzustellen, wurde eine sogenannte Doodle-Liste erstellt, in der alle Helfer ihre Einsatzzeiten eintragen können. "Dafür liegen in der Bezirksverwaltungsstelle auch entsprechende Formulare aus, um sich eintragen zu können. Dies gilt für alle, die sich bislang noch nicht gemeldet haben" sagt Sandt.

Düsseldorf: So leben Flüchtlinge bei Kälte im Wohnzelt FOTO: Hans-Juergen Bauer

Des Weiteren werden Schwerpunktgruppen gebildet, die sich beispielsweise mit der Verwaltung der Sachspenden, der Vermittlung von Sprachkenntnissen oder des Dolmetschens auseinandersetzen. "Mit der Verwaltung der Sachspenden beginnen wir schon in der kommenden Woche, ansonsten müssen wir noch warten", sagt Uwe Sandt. Denn erstmal müsse erfasst werden, welche Bewohner in beide Unterkünfte ziehen. "Manche haben bereits genug Kleidung, andere sind gerade erst in Deutschland angekommen. Auch die Dolmetscher müssen wir je nach Herkunftsland der Flüchtlinge einteilen", sagt er.

Beim Treffen der Helfer erfuhren die Freiwilligen zudem Wichtiges zum Thema Versicherungsschutz. Diese bestünden laut Sandt für alle Tätigkeiten der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe. Was die Helfer unbedingt bräuchten, sei auch ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis. Auf Wunsch gibt es in der Bezirksverwaltungsstelle eine Bestätigung der Tätigkeit als Helfer, so dass eine Gebührenbefreiung erfolgen könne. Weitere Informationen für die Helfer liegen in der Bezirksverwaltungsstelle (Frankfurter Straße 231) aus.

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Quelle: RP
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