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Garath
Sonnenradfest lockt Bürger nach Garath

Garath. Das nur alle zwei Jahre stattfindende Fest wurde gut angenommen. Neben den vielen Mitmachaktionen nutzen die Bürger auch die Möglichkeit zum Austausch über aktuelle Themen. Von Maximilian Krone

Nur selten ist der Stadtteil so belebt, wie alle zwei Jahre im Frühsommer. Menschen schlendern durch die Fußgängerzone, und Kinder spielen auf der Straße. Bunt ist es dort. Vom Säugling bis zum Rentner, beim Sonnenradfest ist jeder dabei. In diesem Jahr war es dann wieder soweit. Mehr als 20 Einrichtungen waren mit Ständen und Aktionen vor Ort und informierten über ihre Arbeit. Auf dem Areal zwischen Nikolaus-Groß-Platz und Sonnenplatz, von der Freizeitstätte bis nahe zum Anne-Frank-Haus feierten mehrere hundert Bürger bei sonnigem Wetter mit. Der Leiter der Bezirksverwaltungsstelle, Uwe Sandt, freute sich über die gelungene Veranstaltung: "Die Resonanz ist groß und durchweg positiv."

Besonders die Brauchtums- und Sportvereine, aber auch die Feuerwehr waren mit einer Vielzahl an Mitmachaktionen vor Ort und lockten so viele Besucher an ihre Stände. Der sechsjährige Nikolai demonstrierte bei der Freiwilligen Feuerwehr vor seinen Geschwistern seine Treffsicherheit mit dem Wasserschlauch. "Das ist nicht so leicht. Man muss zielen, den Schlauch halten und das Wasser aufdrehen. Und das alles gleichzeitig", berichtete er. Begleitet wurde er von seiner Mutter, während sein Vater wenige Meter weit von der Freizeitstätte entfernt den Auftritt von "The Smelling Faces", einer Rockband, verfolgte. "Die Jungs sorgen für gute Unterhaltung. Ich finde es allerdings schade, dass sie zur selben Zeit des Hauptprogramms spielen. So muss man sich entscheiden, entweder Musik hören oder entlang der Stände schlendern", meint Björn Reinartz. Dies sieht auch Uwe Sandt so. "Das ist ein guter Hinweis, das werden wir in zwei Jahren bestimmt besser machen. Ich könnte mir vorstellen, dass die Band später anfängt zu spielen und dafür länger für Stimmung sorgt", sagt er. Denn der offizielle Teil des Festes war schon um 17 Uhr vorbei. Für das leibliche Wohl sorgte, wie im Jahr 2013, die Bürger- und Interessensgemeinschaft Garath (BIG). Dort nutzten viele Bürger neben der Verpflegung mit Suppe auch die Möglichkeit zum Austausch über aktuelle Themen, wie etwa das Konzept Garath 2.0. Am anderen Ende der Fußgängerzone fand auch die Bühne der russisch geprägten Integrationsagentur "Kin-Top" großen Anklang bei den Besuchern. Dort traten ab Beginn des Festes viele Kunstschaffende des Vereins mit Tanz- und Gesangseinlagen auf. Beim kommenden Fest möchte Sandt sich dafür einsetzen, den Verein für eine gemeinsame Bühne zu begeistern und ihn noch mehr in das Fest zu integrieren. Eröffnet wurde das Sonnenradfest, das in Garath eine lange Tradition hat, von Bezirksvorsteher Uwe Sievers und Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke. Zuvor fand ein ökumenischer Gottesdienst statt.

Quelle: RP
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