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Garath/Benrath
Stadtwerke wollen Beschwerden nachgehen

Garath/Benrath. Die Stadtwerke gestehen ein, dass bei den Arbeiten am Fernwärmenetz für Garath Nordwest und das Benrather Corelli-Viertel nicht alles reibungslos gelaufen ist

Zahlreiche Betroffene haben in den vergangenen Tagen über soziale Netzwerke und bei unserer Redaktion ihren Unmut geäußert, dass sie schlecht informiert waren, kein warmes Wasser hatten und an dem ersten Oktoberwochenende die Heizung gar nicht anstellen konnten.

"Wir werden allen Beschwerden nachgehen", erklärte Stadtwerke-Sprecher Michael Pützhofen unserer Redaktion. Er fügte hinzu, dass nach dem Austausch der Schläuche durch die endgültigen Rohre - das war am Mittwoch - keine Beschwerden mehr eingetroffen seien. Gestern wurden die Hotspots abgebaut. Dennoch sind die Arbeiten immer noch nicht beendet. Nach Angaben der Fachabteilung soll die Versorgung aber gewährleistet sein.

Die Fachabteilung war davon ausgegangen, mit den Arbeiten wesentlich früher fertig zu werden. Von vier Wochen war die Rede. Das hätte bedeutet, dass Ende September die Arbeiten abgeschlossen gewesen wären. Waren sie aber nicht. Und das wurde auch intern nicht kommuniziert. Dabei hatte die Netzwerkgesellschaft der Stadtwerke noch Glück, dass es im September nachts warm war, denn während der Arbeiten funktionierte die Heizung nicht.

Spätestens mit dem Kälteeinbruch hätten die Verbraucher informiert werden müssen, da sind sich nicht nur die Betroffenen einig. Da hat es erneut Versäumnisse in der internen Kommunikation gegeben. Die Informationszettel Ende August, die auf die Arbeiten hinwiesen - und die nicht alle Verbraucher erreichten - waren nach Angaben der Stadtwerke nicht ausreichend,

(wa.)
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