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Garath
Übergangsnutzung als Hundewiese abgelehnt

Garath. Keine Mehrheit gab es in der Sitzung der Bezirksvertretung 10 (zuständig für Garath und Hellerhof) für zwei gleichlautende Anträge von Angelika Kraft-Dlangamandla (Linke) und Peter Ries (Freie Wähler) zur Wiederherrrichtung der Hundewiese an der Koblenzer Straße. Derzeit ist auf dem Areal zwischen der SOS-Kita und dem Gymnasium eine Traglufthalle zur Unterbringung von Flüchtlingen aufgebaut. Eigentlich hätte diese schon im November abgebaut werden sollen. Eine diesbezügliche Information hatte auch der Leiter der Bezirksverwaltungsstelle, Uwe Sandt, bei der Vorbereitung auf die Sitzung am Dienstag von der Fachverwaltung bekommen.

Der Vorschlag der beiden Politik-Einzelkämpfer hatte vorgesehen, dass die Wiese bis zum Start des Erweiterungsbaus für das Gymnasium wieder wie früher als Hundeauslaufplatz genutzt werden könnte.

Die SPD hätte den Antrag sogar mitgetragen, allerdings nur, wenn er für die Stadt kostenneutral gewesen wäre. Doch da die oberste Schicht der Wiese wegen der Kot-Belastung vor dem Start der Bebauung hätte abgetragen werden müssen - wie es vor der Nutzung als Flüchtlingsunterkunft schon einmal geschehen ist - lehnten alle anderen BV-Mitglieder die beiden Anträge ab. Vor allem vor dem Hintergrund, dass innerhalb des Stadtentwicklungsprojektes "Garath 2.0" nach einer Fläche gesucht wird, die so genutzt werden kann. Ende 2017 will die Stadt einen neuen Grünflächenplan veröffentlichen.

(rö)
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