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Garath
Volles Haus beim Hell-Ga-Lichterfest

Garath. Dicht gedrängt sitzen Jung und Alt beim Lichterfest, das zugleich auch Tag der offenen Tür ist, im Mehrgenerationenhaus Hell-Ga. Bei Kaffee, Kuchen oder dem ein oder anderen Glühwein wird ausgiebig geplaudert. Möglich gemacht hat das Ganze ein Schülerprojekt der Alfred-Herrhausen-Schule, die seit vielen Jahren mit Hell-Ga kooperiert. Befürchtungen, das Lichterfest könne oder solle eine klassische St. Martinsfeier ersetzen, sind für die Vorsitzende von Hell-Ga, Barbara Solle, unbegründet. "Das ist natürlich kein Ersatz, sondern ein über die Jahre gewachsenes Fest. Und das ist nun mal für uns alle ganz einfach der Zeitpunkt, an dem wir mit Blick auf die Jahreszeit früher das Licht anschalten", sagt sie.

In entsprechend gemütlicher Atmosphäre können die Besucher dann auch in den Räumen des Hauses an verschiedenen Ständen stöbern. "Die verschiedenen Gruppen aus dem Haus sind mit eigenen Ständen hier und verkaufen Selbstgemachtes", sagt Solle.

Mit dabei ist auch Waltraut Becker. Sie näht seit über 20 Jahren Stofftiere mit der Hand und bietet sie zum Verkauf an. "Ich habe mir das selbst beigebracht und nach zwei bis drei Fernsehabenden ist so ein Stofftier fertig", sagt sie. An vielen anderen Ständen gibt es die für die Adventszeit typische Kleinkunst und Adventsfloristik, die besonders das Interesse der Erwachsenen auf sich zieht. Die jüngeren Besucher interessieren sich indes mehr für das Mal- und Bastelangebot, oder wie Nina und Marc für das Lagerfeuer im Außenbereich, an dem Stockbrot gebacken wird. Die Neunjährige und ihr vierjähriger Bruder kommen regelmäßig ins Café und lassen sich natürlich auch das Lichterfest nicht entgehen. Auch einige Flüchtlinge, die derzeit in der Nähe untergebracht sind und sich unter die Gäste mischen, feiern mit. Ihnen kommt auch ein Teil der Erlöse des Festes zugute - so soll die integrative Arbeit vor Ort gefördert werden.

(kro)
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