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Garath
Wiederauflage des Burgfests kommt gut an

Garath. In der kleinen Ladenzeile Garath Süd-West musiziert am Samstag die heimische Blaskapelle. Auf dem Grill brutzelt Verlockendes, es duftet nach frischen Waffeln, Trödel und Kunst sind im Angebot, auf Hüpfburg und Trampolin vergnügen sich die Jüngsten. Eltern und die ältere Generation sitzen plaudernd und lachend in der Sonne. Nach zwei Jahren Pause feiern die Garather zwischen 11 bis 17 Uhr wieder ihr "Burgfest". Von Beate Gostincar-Walter

"Es ist eine gute Idee, das wieder aufleben zu lassen. Es wäre schön, wenn wieder öfter was passiert", meint Gertrud Schaepers, die gemütlich zwischen den Bierzeltgarnituren flaniert. Seit 50 Jahren lebe sie hier und sagt, es sei leider sehr ruhig geworden. Monika Bouwman, Inhaberin des Tabakladens und der Lotto-Annahmestelle hat sich ein Herz gefasst. Mit Unterstützung von Nachbarn und örtlichen Vereinen - allen voran der Bürgerinteressengemeinschaft Garath (Big) - kreiert sie ein altes Fest wieder neu.

"Wenn ich das Resultat sehe, weiß ich, dass ich es wieder tun werde", meint die Organisatorin mit Blick auf ihre persönliche Premiere und den regen Zuspruch. Mit Fred Puck, dem Vorsitzenden der Big, ist sie sich einig: Die Veranstaltung zeige, dass die Gemeinschaft in Garath nach wie vor sehr lebendig sei. Dieses positive Gefühl müsse nach außen getragen werden, die Kommunikation miteinander sei ganz wichtig.

"Der Zusammenhalt der Vereine sei gut", bemerkt Fred Puck im Blick auf das Miteinander und seine langjährige Erfahrung. Über den Tag rechne er mit rund 500 Besuchern. Der Reinerlös der Verkaufs-Stände käme Kindern im Stadtteil zugute. Dass sich auch Politiker aus dem Stadtteil wie dem Land unter die Gäste mischt, freut Organisatorin Monika Bouwman.

Bezirksbürgermeister Uwe Sievers, eine Reihe weiterer Bezirksvertreter und Landtagsabgeordnete Walburga Benninghaus hätten schon auf dem Burgfest vorbeigeschaut. Bezirksvertreterin Henrike Pougin, seit 50 Jahren überzeugte Garatherin, legt gerade eine flotte Sohle auf das Straßenparkett. "Schön hier heute", ruft ihr eine ältere Besucherin, die mit dem Rollator unterwegs ist, zu. Sie genehmigt sich gerade ein kühles Alt.

Das rege Treiben im Schatten der einstigen Hoffnungskirche stimmen Monika Bouwman und ihren Unterstützer Fred Puck zuversichtlich. "Da lohnt sich ein Weihnachtbasar für alle, die uns die Treue halten", meint Monika Bouwman lächelnd. Lange ist es nicht mehr bis dahin!

Quelle: RP
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