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Garath
Zuversicht bei der Caritas

Garath. Die Klärung der offenen Punkte, die dem notariellen Verkauf der Hoffnungskirche an die Caritas im Wege stehen, ist auf einem guten Weg, sagen Pfarrer Carsten Hilbrand und Caritas-Chef Roland Vogel. Von Andrea Röhrig

Dass derzeit in Garath das Gerücht durch den Stadtteil wabert, dass die Caritas in Süd-West nicht mehr am Kauf der Hoffnungskirche interessiert sei, ist wohl dem Umstand geschuldet, dass der Vorgang sich schon viel zu lange hinzieht - genau gesagt seit über zwei Jahren.

Doch an diesem Gerücht ist laut Ronald Vogel, Geschäftsführer der Caritas, die auf dem Areal ein neues Altenheim bauen will, nicht ein Körnchen Wahrheit dran: "Nein. Das stimmt überhaupt nicht", sagte Vogel gestern mit Vehemenz im Gespräch mit unserer Redaktion. Und nicht nur das - er verbreitete sogar Optimismus: "Wir haben bereits mit der Evangelischen Kirchengemeinde und der Diakonie (Anm.d.Red: Der ein Teil des Areals gehört), die End-Entwürfe für die Notarverträge ausgetauscht."

In der vergangenen Woche, so Vogel weiter, habe ihn Carsten Hilbrans, Pfarrer der Garather Kirchengemeinde, darüber informiert, dass man in den noch offenen Vermietungsfragen auf einem sehr guten Weg sei. Das bestätigte auch Hilbrans im Gespräch der RP. Auf dem Areal ist zurzeit noch eine Wohngruppe der Diakonie untergebracht, eine Wohnung ist vermietet. Angesprochen auf einen Zeitplan verwies Hilbrans auf die Caritas, machte aber deutlich, dass man für alle vom Verkauf Betroffenen eine gute Lösung finden wolle. Das bedeutet, dass die Jugendlichen aus der Wohngruppe der Diakonie nicht während eines laufenden Schuljahres umziehen sollen.

Vogel ist inzwischen so optimistisch, dass er gegenüber unserer Redaktion ankündigte, dass er den Wünschen der Stadtteilpolitik nach einer Präsentation des Projektes nachkommen will: "Wir werden so bald es uns möglich ist, in einer Sitzung der Bezirksvertretung 10 mit unserem Architekten die Pläne für den Neubau vorstellen". Er, so Vogel, sei der evangelischen Kirchengemeinde sehr dankbar, dass diese der Caritas das Grundstück zur Verfügung stelle. Die Caritas will das alte Hildegardisheim, das nicht umgebaut werden kann, aufgeben und ein paar Meter weiter neu bauen. Hintergrund ist die neue Vorgabe aus Zwei- Einbettzimmer zu machen. Seit Mai 2013 gibt es einen Kaufvorvertrag zwischen den beteiligten Parteien. Bereits im Januar 2011 wurde der letzte Gottesdienst in der Kirche gehalten, inzwischen ist sie entwidmet.

Quelle: RP
 
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