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Gerresheim
Architekturpreis geht nach Gerresheim

Gerresheim. Beim Wettbewerb "Das Goldene Haus" wurden Beispiele der Neunutzung von Altbauten prämiert.

Wenn Altbauten einfach verschwinden, entstehen Lücken im Stadtbild und in den Siedlungen. Wohnviertel verlieren Charakter und Geschichte - und die Bewohner ein Stück Heimat. Darum suchten Europas größte Bau- und Wohnzeitschrift "Das Haus" und die LBS beim 24. Wettbewerb "Das Goldene Haus" nach Beispielen, wie alte Häuser vergrößert, nutzbarer, komfortabel und energiesparend gemacht wurden. Diese Art der Um- und Neunutzung ist bei der vorhandenen Baulandknappheit, gerade in den Großstädten, eine willkommene Alternative zum Neubau am Stadtrand. Außerdem entsteht so hochwertiger Wohnraum im vorhandenen Wohnumfeld.

Der diesjährige Wettbewerb war insgesamt mit 20.000 Euro dotiert. Der so genannte Anerkennungspreis geht nach Gerresheim an ein ganz zurückgezogenes, an einer Sackgasse gelegenes, villenähnliches Haus aus dem Jahr 1960, auf einem von Bäumen umgebenen großen Südgrundstück - und damit an das Team Pier7 Architekten aus Düsseldorf. "Das Objekt beweist mustergültig, wie man schwierige, doch solide Bausubstanz zur lichtdurchfluteten, nachhaltigen Architektur-Perle hochsaniert", erklärt die Jury.

(arc)
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