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Gerresheim
CDU kritisiert Austausch von Gasleuchten

Gerresheim. Die CDU im Stadtbezirk 7 beklagt, dass erneut in Gerresheim alte Gasleuchten an Straßen ausgetauscht wurden, ohne dass Politik und Öffentlichkeit vorher darüber informiert worden seien. Vor einigen Monaten wurden Straßenleuchten an der Regenbergastraße gewechselt, dieses Mal die alten Aufsatzleuchten an der Dornaper Straße. "Leuchten samt Masten wurden ausgegraben, mangels nicht vorhandener neuer Stahlmasten wurden Holzprovisorien aufgestellt, an denen neue, aber hässliche Leuchten angeschraubt wurden", berichtet der CDU-Fraktionsvorsitzende Rainer Klöpper.

"Auf meine Nachfrage gab die Verwaltung Undichtigkeit und damit Gasaustritt als Grund für die Maßnahme an, außerdem seien massive Korrosion und Lochfraß festgestellt worden." Folge seien akute Standsicherheitsgefährdung und Minderung der Dichtigkeit der Maste. Sofortiges Handeln sei erforderlich gewesen. Eine Wiederherstellung der Gasbeleuchtung sei derzeit wegen nicht verfügbarer zugelassener Ersatzteile unmöglich. "Mit einem so sensiblen Thema wie dem Austausch der beliebten Gasleuchten sollte man trotzdem anders umgehen. Es ist richtig, dass Verwaltung und Stadtwerke für die einwandfreie Funktion technischer Anlagen wie der Straßenleuchten ihrer Verantwortung nachkommen. Dabei sollte ihnen aber kein Freibrief erteilt werden", so Klöpper.

In der Öffentlichkeit komme andernfalls schnell der Verdacht auf, man wolle Fakten schaffen und am Bürger und der Politik vorbei die in der Bevölkerung stark umstrittene Umrüstung der Laternen vorwegnehmen. "Es hätte sicherlich gereicht, nur die vom Gasaustritt betroffenen Leuchten auszutauschen oder punktuell zu reparieren", erklärt Klöpper.

(arc)
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