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Gerresheim
Franz-Marc-Schüler dürfen Brücke künstlerisch gestalten

Gerresheim. Die Bezirksvertretung 7 hat sich einstimmig für eine künstlerische Gestaltung der Brücke über der Düssel in Höhe der Dreherstraße (Ecke Bertastraße) nach Entwürfen von Kindern der Franz-Marc-Schule ausgesprochen. Einen entsprechenden Antrag hatten die Grünen in der letzten Sitzung gestellt.

Die Verwaltung soll nun den Kontakt zu der Schule aufnehmen, um die baulichen und technischen Voraussetzungen zur Umsetzung der Entwürfe mit städtischer, möglicherweise aber auch externer Unterstützung zu konkretisieren. Die Bezirksvertretung stellt in Aussicht, sich an den Kosten finanziell zu beteiligen. "Die Kosten sollten dabei getrennt ausgewiesen werden: für die Gestaltung des Brückengeländes auf der Straßenseite stadteinwärts und für die Gestaltung auf der gegenüberliegenden Seite", heißt es in dem Antrag der Grünen.

Zum Hintergrund: Die Franz-Marc-Schule hat sich an dem von den Förderschulen initiierten Projekt "Vielfalt: Frisch gestrichen!" unter der Schirmherrschaft von Stadtdirektor Burkhard Hintzsche mit einem Entwurf beteiligt. Es ging darum, unter dem Aspekt der Vielfalt Entwürfe für Wandgestaltungen im öffentlichen Raum in Düsseldorf einzureichen. Bevor die künstlerische Gestaltung vorgenommen werden kann, ist zunächst eine Grundierung der Flächen notwendig. Ebenso wäre eine spätere Versiegelung der Flächen wünschenswert, waren sich die Parteien in der Bezirksvertretung einig. Außerdem wäre zu prüfen, wie die Außenseiten der Brücke, angepasst an die Ideen der Schüler, gestaltet werden könnten. Aus Sicherheitsgründen dürfen die Kinder dort nicht selbst Hand anlegen.

Ebenfalls einem Antrag der Grünen folgend soll der Matschweg an der Düssel, der zur Diepenstraße führt, kurzfristig mit Kies, Schotter oder Splitt aufgefüllt werden. Der Weg entlang des Sportplatzes DSC 99 wird von Sparziergängern oft genutzt, und jedes Jahr gibt es in den Wintermonaten Beschwerden von den Bürgern aus dem Stadtbezirk.

Der Matschweg war schon mehrmals Thema von Anträgen. Bereits vor einem Jahr wollte die Stadtverwaltung die Schäden mit Schotter und Splitt verfüllen und dann den Weg wieder ebnen. Dies ist bis heute aber nicht geschehen - wie in der Sitzung deutlich wurde, weil offenbar Bedenken bestehen, eine entsprechende Befestigung in einem Landschaftsschutzgebiet durchzuführen.

(arc)
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