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Gerresheim
Generationswechsel bei der Gerresheimer Saubande

Gerresheim. Die Saubande, die den Veedelszoch in Gerresheim organisiert, hat einen Generationswechsel eingeleitet. Nach mehr als 40 Jahren im Amt hat Wilfried Deutmarg den Vorsitz an Stefan Pitzer übergeben. Als 2. Vorsitzender unterstützt ihn künftig Michael Uerz. Deutmargs Frau Irmgard bleibt dem Vorstand als Schriftführerin erhalten. Von Marc Ingel

Pitzer hat seine neue Aufgabe bereits in Angriff genommen und erkannt, von wie vielen Kleinigkeiten das Gelingen des alljährlichen Zuges durch den Stadtteil mit mehr als 1000 Teilnehmern und bis zu 40.000 Besuchern am Straßenrand abhängt: Genehmigungen, Toiletten, Absperrungen, Halteverbote oder Anwohnerinfos würden die Saubande in Atem halten. Bis zu 15.000 Euro würde die Durchführung kosten. Der Verkauf der Sticker (1,50 Euro) zur Finanzierung laufe jedoch stets nur schleppend. Und die höheren Sicherheitsauflagen würden die Arbeit auch nicht unbedingt erleichtern. Pitzer ärgert sich in dem Zusammenhang ein wenig, dass die Stadt bei den Vereinen eingesprungen ist, die es nicht selbstständig geschafft haben, die Auflagen zu erfüllen, "während wir erfolgreich mit Spediteuren verhandelt und die geforderten sechs Lkws als Barrieren beschafft haben. Da wird mit zweierlei Maß gemessen". Zumal gerne vergessen werde, dass die Arbeit der Saubande ausschließlich ehrenamtlich geleistet werde.

Rund 70 Mitglieder hat der Verein, es könnten nach Vorstellung von Pitzer gerne mehr werden. Die Außendarstellung wurde schon aufgepeppt (einheitliche Polo-Shirts), das Design der Plakate wurde überarbeitet, ein Arbeitskreis gegründet, in dem man sich Gedanken macht, wie die Zusammenarbeit mit den Geschäftsleuten verbessert werden kann. Der nächste wichtige Termin der Saubande: Hoppeditz Erwachen am 11. November um 17.11 Uhr vor dem Rathaus.

Quelle: RP
 
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