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Gerresheim
Keine "Schikanen" für die Josef-Neuberger-Straße

Gerresheim. Die Josef-Neuberger-Straße ist momentan als Tempo-30-Zone ausgewiesen und zudem nur für Anlieger frei. Nach Aussagen von Anwohnern würden die Autos dort aber häufig zu schnell fahren und Fahrer die Straße als Durchgangsstraße nutzen. So war es den Grünen zu Ohren gekommen. In der Bezirksvertretung 7 beantragten sie vor diesem Hintergrund jetzt, die Tempo-30-Piktogramme auf der Straße zu erneuern und zudem in Höhe des Eingangs zum Nachbarschaftspark Diepenstraße ein Hinweisschild auf querende Fußgänger anzubringen. So weit konnten der Fraktion auch die anderen Parteien folgen.

Um den geschilderten Durchgangsverkehr möglichst unattraktiv zu gestalten, sollte darüber hinaus von der Verwaltung aber geprüft werden, ob dies durch "punktuelle Verengungen des Straßenraums" erreicht werden könne, hieß es. "Dies kann durch seitliche Poller wie durch Verlängerung der Baumscheiben in den Straßenraum bewirkt werden", so der Vorschlag der Grünen.

Hanno Bremer (CDU) konnte damit nichts anfangen: "Ich lehne es ab, auf der Josef-Neuberger-Straße irgendwelche Schikanen einzubauen." Zumal jüngste Geschwindigkeitsmesssungen nicht ergeben hätten, dass wirklich zu schnell gefahren werde. Julian Deterding (FDP) meinte, punktuell würde dort durchaus zu schnell gefahren. "Ich wohne auf der Straße und kann das beurteilen." Daher könnten verstärkte Kontrollen nicht schaden - was dann ebenfalls einstimmig beschlossen wurde. Bauliche Veränderungen hingegen wurden mehrheitlich abgelehnt.

(arc)
 
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