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Gerresheim
So sehen die Parks im Glasmacherviertel aus

Gerresheim. Grundkonzept von geplantem Düsselpark und Heyeplatz in Gerresheim wurden vorgestellt. Von Marc Ingel

Bis das Glasmacherviertel in Gerresheim wirklich Gestalt annimmt, wird es noch rund drei Jahre dauern. Die anfängliche Grobplanung wird jedoch immer detaillierter und mündet 2017 in einen städtebaulichen Vertrag. Noch kann man also mitreden, auch was die Gestaltung der beiden Parkflächen auf dem 200.000 Quadratmeter großen Gelände, das dem Investor Patrizia gehört, betrifft. Dazu hatten die Gerresheimer bei einer Informationsveranstaltung im Haus der evangelischen Kirchengemeinde jetzt die Gelegenheit.

Entstehen sollen zum einen der Heyeplatz im Nordosten (30 Meter breit, 130 Meter lang), der vor allem Jugendlichen viele Sportmöglichkeiten bieten soll, sowie der um einiges größere Düsselpark im Süden (70 Meter breit, 400 Meter lang), der als zentrale Grünachse vorwiegend der Erholung dienen soll. Picknick-, Ball- und Familien-, aber eben auch naturbelassene Landschaftswiese, dazu Spiel- und Fitnessflächen sowie den "blauen Boulevard" an der Nordgrenze als Hingucker, das sind die zentralen Elemente, die im Düsselpark verwirklicht werden sollen. Primär für Aktion ist der Heyeplatz gedacht mit Plateau, Parcours- und Streetball-Insel, zum Relaxen gibt's eine Chill-out-Area.

Weitere Ideen gab es bei der offenen Diskussion im Anschluss reichlich, besonders eine Boulefläche wurde mehrfach gewünscht. Was Gartenamtsleiterin Doris Törkel dazu veranlasste, mit dem Vorsitzenden des Gerresheimer Boule-Vereins, Manfred Hagen, sofort einen Termin im Rathaus abzusprechen. Auch Wünsche wie Kiosk oder WC, Bolzplatz oder Skateranlage, Grillplatz oder E-Bike-Ladestation, Raum für Food-Trucks und Weihnachtsmarkt sowie eine Hundefreilauffläche wurden genannt. Doch Törkel bremste: "Man kann nicht jeden Wunsch erfüllen, das soll hier kein Gemischtwarenladen werden. Ein Park braucht auch mal Luft." Und einiges sei schon rein rechtlich nicht möglich. "Ein Bolzplatz benötigt ausreichend Abstandsfläche zur Wohnbebauung, das ist hier nicht gegeben", erklärte der von Patrizia beauftragte, federführende Landschaftsarchitekt Matthias Förder. Dass nicht jedes Detail, das 2008 im Werkstattverfahren festgelegt worden ist, im jetzigen Vorentwurf enthalten sei, empfand Törkel als normal: "Ein bisschen planerische Freiheit sollte dann schon sein."

Quelle: RP
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