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Grafenberg/Flingern
712 kommt oft zu spät und ist zu voll

Grafenberg/Flingern. Nahverkehrsnutzer, die von Ratingen über den Osten der Stadt in die City fahren, klagen aktuell über Probleme mit ihrer Straßenbahn-Linie. Die Züge der 712 sind oft zu voll und in vielen Fällen verspätet. Bisher waren auf der Linie in der Regel Straßenbahnen mit zwei Waggons unterwegs, um die Menge der Fahrgäste vernünftig zu bewältigen. Derzeit gibt es oftmals nur einen Waggon, in den sehr viele Fahrgäste der Rheinbahn drängen. Dies führt dazu, dass die Züge länger an den Haltestellen stehen und es an den Folge-Stationen zu Verspätungen kommt.

Die Rheinbahn bestätigt die Probleme und nennt mehrere Ursachen. Die Züge des Typs NF8U, die auf der Linie 712 fahren, werden für die neue U-Bahn eingesetzt. Deshalb sind sie für Tests im Tunnel unterwegs, für Schulungen der Fahrer reserviert und in der Werkstatt, um für die Röhre ausgerüstet zu werden. Erschwerend hinzu kommt, dass aktuell auch noch Fahrzeuge in der Werkstatt und bei der Hauptuntersuchung sind. Aufgrund der Vielzahl der Ursachen kann die Rheinbahn noch nicht absehen, wann sich die Lage auf der Strecke wieder entspannt.

Die Linie 712 wird mit dem Start der neuen U-Bahn am 20. Februar als U72 unterwegs sein. Die Route (Ratingen-Volmerswerth) bleibt gleich, allerdings werden die Züge zwischen Wehrhahn und Bilk unterirdisch fahren. Die oberirdischen Stationen wurden schon in den vergangenen Jahren angepasst.

(hdf)
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