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Grafenberg
Graf-Recke-Stiftung öffnet Park an Grafenberger Allee

Grafenberg. Es ist vielleicht nur eine öffentliche Tischtennisplatte, die gestern an der Grafenberger Allee 341 eingeweiht wurde, sie hat aber hohen Symbolwert. Seit einem Jahr führt die Graf-Recke-Stiftung an dem Standort für Sozialpsychiatrie und Heilpädagogik ein Modellprojekt durch, das zum Ziel hat, die Bürger des Stadtteils einander anzunähern - und das impliziert eben auch die Menschen, die in den Wohnheimen der Stiftung leben.

Das funktioniert zunehmend besser, und mit der neuen Tischtennisplatte, die für alle Grafenberger gedacht ist, dürfte auch die Hemmschwelle, das parkähnliche Gelände im Schatten der Metro zu nutzen, weiter sinken. Und wer sich immer noch nicht so recht traut, für den gibt es jetzt sogar einen festen Termin: Jeden Freitag ab 15.30 Uhr sind alle zum öffentlichen Tischtennisspielen eingeladen. Wie Reimund Weidinger, Geschäftsführer für den Stiftungsbereich an der Grafenberger Allee, herausstellt, ist die Anschaffung der Platte einer Spende von Ingelore Fohr zu verdanken, die das im Gedenken an ihren verstorbenen Mann, den Autor Dieter Fohr, tat. Zur Einweihung holte sich die Graf-Recke-Stiftung gestern prominente Unterstützung. Tischtennis-Bundesligist Borussia Düsseldorf schaute mit Manager Andreas Preuß vorbei, zeigte, wie rasant der Sport sein kann, lud zum Rundlauf ein und spendierte Karten für die Tischtennis-WM in Düsseldorf.

(arc)
 
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