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Grafenberg
Erste Kirmes des Jahres am Staufenplatz

Osterkirmes 2018 in Düsseldorf: So war das erste Wochenende
Nortrud Simon verkauft den Kirmesklassiker Lebkuchenherz. FOTO: thorsten breitkopf
Grafenberg. Samstag und Montag lief es gut, am Sonntag war es zu nass. Bis zum nächsten Sonntag ist die Osterkirmes täglich ab 14 Uhr geöffnet. Neue Attraktionen sind die Familienachterbahn "Willy der Wurm" und die frisch restaurierte Raupe. Von Thorsten Breitkopf

Traditionell eröffnet die Kirmes am Staufenplatz unter dem Namen Osterkirmes den Reigen der Düsseldorfer Kirmessen. Dank des frühlingshaften, fast sommerlichen Wetters war es am Samstag entsprechend voll im Stadtteil Grafenberg. Der typische Duft von Popcorn lag in der Luft, die Fahrgeschäfte ratterten, die Sprecher an den Losbuden überschlugen sich, alles hatte einen Geschmack von Sommer und Rheinkirmes. Der Sonntagsregen ließ die potenziellen Kirmesgäste dann lieber zu Hause bleiben. Am Ostermontag belebte sich das Ganze.

Die achtjährige Emily an der Losbude zusammen mit Mark Wilmering. Blaue und weiße Einhörner sind dieses Jahr die Hauptpreise. FOTO: Thorsten Breitkopf

Laut Oliver Wilmering, Vorsitzender des Schaustellerverbandes, setzen die Veranstalter vor allem auf neue Fahrgeschäfte. "Die Familienachterbahn ,Willy der Wurm' ist zum ersten Mal auf der Osterkirmes und wird sehr gut angenommen", sagt Wilmering. Nicht neu, aber doch lange nicht mehr auf dem Staufenplatz gewesen ist die alte Raupenbahn. Sie war bereits eingemottet. "Der Besitzer hat sie aufwendig restaurieren lassen und jetzt fährt sie erstmals wieder", sagt Wilmering. Premiere feierte auch das Actionhaus. Klassiker wie Breakdance, Autoscooter und Kasperletheater (täglich 17 Uhr) gehören ebenfalls zum festen Programm.

Armin Scheer zieht es jedes Jahr aus seinem Heimatort Mettmann nach Düsseldorf. Diesmal hat er seinen kleinen Chihuahua mitgebracht, der während des Gesprächs auf dem Schoß sitzend gierig auf die unachtsam in Reichweite geratene Frittenschachtel zielte. Früher half Scheer beim Aufbau des Autoscooters auf der Kirmes. "Und daran erinnere ich mich gerne, fahren tu ich die Dinger auch noch zum Spaß", sagte der Rentner.

Armin Scheer baute früher Autosooter auf. Hund Sepp will lieber Pommes. FOTO: thorsten breitkopf

Emily (8) hat sich noch nicht auf die Fahrgeschäfte gewagt und versuchte ihr Glück am Ostermontag an der Losbude von Marc und Peter Wilmering. Das große weiße Einhorn hat es ihr angetan - Einhörner sind nach dem Hype der letzten Jahre wenig überraschend die Hauptgewinne. Und bei Nortrud Simon laufen die Klassiker, die Lebkuchenherzen mit Aufschrift, auch bei der ersten Kirmes gut. Die Düsseldorferin ist seit Jahrzehnten dabei.

Quelle: RP
 
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