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Düsseldorf
Osterkirmes macht vor allem Kindern Spaß

Düsseldorf: Osterkirmes macht vor allem Kindern Spaß
Janike und Daniel Wetzel besuchten mit ihren Söhnen Jakob (2.v.l.) und Hendrik die Osterkirmes. FOTO: Anne Orthen
Grafenberg. Noch bis zum Ferienende stehen 35 Fahrgeschäfte auf dem Staufenplatz. Der "Break Dancer" stand am Wochenende still. Von Laura Ihme

Am meisten hat das Entenangeln Spaß gemacht, finden Ronja, Felix, Jakob und Hendrik - schließlich haben sie sogar etwas gewonnen. Am Samstag besuchten die Kinder mit ihren Eltern Maike und Markus Braun und Janike und Daniel Wetzel die Osterkirmes auf dem Staufenplatz. Die Eltern bestätigen: Was sich die Schausteller vorgenommen haben - nämlich mit der Osterkirmes vor allem einen Rummel für Familien zu bieten - geht auf. "Es ist angenehm, mit Kindern hier über die Kirmes zu gehen. Es ist nicht so voll, und der Platz ist übersichtlich", sagt Maike Braun. Noch bis zum Ende der Osterferien am kommenden Sonntag lädt die Kirmes weiter täglich von 14 bis 22 Uhr ein.

Unter den rund 35 Fahrgeschäften sind zum Beispiel ein Puppentheater, eine Losbude, die Raupe, der obligatorische Autoscooter und - erstmals seit langem wieder - eine Geisterbahn. "Auf die sind wir besonders stolz, weil es eine sehr toll gestaltete Geisterbahn ist. Sie gehört der Familie Fellerhoff, die aus Düsseldorf kommt und mit dem Auftritt in ihrer Heimatstadt in die Saison startet", sagt Oliver Wilmering, Vorsitzender des Schaustellerverbandes Düsseldorf. Mit dem Start der Kirmes sind er und seine Kollegen zufrieden: "Das Wetter ist für uns als Schausteller ja immer unglaublich wichtig. Und zum Start am Samstag war es trocken und sonnig, aber nicht zu heiß", sagt er.

Wer als Familie die Kirmes besuchen will, muss sich darauf einstellen, ein wenig Geld an den Buden zu lassen: "Wir haben unsere erste Runde noch nicht abgeschlossen und schon 50 Euro ausgegeben", sagt Maike Braun. Dafür waren ihre Kinder auf mehreren Karussells, haben beim Entenangeln mitgemacht und es gab Pommes und Spießbraten. "Das ist natürlich nicht wenig Geld, aber man geht ja auch nicht jedes Wochenende auf die Kirmes", sagt Braun. Preislich einstellen müssen sich Familien etwa auf folgende Kosten: 30 Lose kosten fünf Euro, eine Bratwurst gibt es ab 2,50 Euro, der Autoscooter kostet pro Runde ebenfalls 2,50 Euro, die Geisterbahn vier Euro.

Nur ein Gerät konnten die Gäste der Kirmes bislang noch nicht nutzen: Ausgerechnet der "Break Dancer" stand am Wochenende still. Der Grund: "Für die Betreiber des Geräts ist das auch der Start in die Saison und dafür haben sie komplett neue Gondeln bestellt. Und die sind noch nicht angekommen", sagt Wilmering. Gestern Nachmittag konnten die Betreiber aber endlich mit der Montage beginnen, der "Break Dancer" kann heute wieder eröffnen. Die Kirmes ist noch bis zum Ferienende am Sonntag täglich von 14 bis 22 Uhr geöffnet.

Quelle: RP
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