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Hassels
SG Benrath-Hassels enttäuscht beim 2:2 gegen Werkself

Hassels. Eine enttäuschende Vorstellung lieferte der Bezirksliga-Aufsteiger SG Benrath-Hassels beim Keller-Duell gegen den TSV Bayer Dormagen. 0:1 unterlag das Team von Trainer Andreas Kober der gastgebenden Werkself und ist nach der siebten Saisonschlappe auf den vorletzten Tabellenrang abgerutscht. "Mit dieser Leistung habe wir in der Bezirksliga nichts zu suchen", räumte der SG-Coach ein. In einer niveau-armen Auseinandersetzung blieben allerdings beide Kontrahenten den Beweis ihrer Ligatauglichkeit schuldig. Erst in der Schlussphase fand der TSV zu einigermaßen gelungenen Angriffsaktionen und kam aufgrund eines Übergewichts an Einschussmöglichkeiten durch einen späten Treffer von Marius Frassek (88.) zum letztlich verdienten Heim-Erfolg. Von Helmut Senf

In Dormagen hatte die SG erneut auf etliche Leistungsträger sowohl in der Offensive als auch in der Defensive verzichten müssen. Pech für das Kober-Team, dass schließlich auch Routinier Mario Sakaschewski verletzungsbedingt aufgeben musste (23.) und sich die personelle Lage durch seinen Ausfall weiter verschärfte. Not-Sturmspitze Niklas Leven rückte für Sakaschweski in die Innenverteidigung. Der für ihn eingewechselte Alessio Cucci positionierte sich in der Zentrale.

Es zeigte sich zudem einmal mehr, dass gegenwärtig nicht alle SG-Akteure in der Lage sind, ihre Top-Form abzurufen. Kapitän Necati Ergül etwa konnte kaum Akzente setzen. Sascha Hofrath mangelte es in der Offensive ebenso an Effektivität wie Rachid Mohya über außen. So kamen die Gäste, die sich bis zur Pause zwar optisch einen leichten Vorteil erspielen konnten, nur äußerst selten zu Torgelegenheiten. Sezer Alabas verpasste dabei ein steiles Zuspiel vor das TSV-Gehäuse um einen Schritt (11.). Hofrath säbelte das Leder nach Cucci-Vorlage volley über den Kasten (29.). Bei einer Kombination über Ergül und Melton Serville verschliefen die Hasselser den richtigen Zeitpunkt zum Abschluss (42.). Auch nach dem Seitenwechsel boten die Akteure beider Teams den Fans fußballerische Magerkost. Oft wurde das Tempo verschleppt. Fehlpässe häuften sich auf beiden Seiten.

Kombinationen über mehr als zwei Stationen waren die Ausnahme. In einer Partie, die folglich gar keinen Sieger verdient hatte, zeigten sich die Gastgeber mit zunehmender Dauer zumindest offensiv aktiver und deutlich torgefährlicher. Nach Eckstoß von Oliver Gammon scheiterte Sven Sistig aus kurzer Distanz am Superreflex von SG-Keeper Thorsten Pyka (75.), der quasi als einziger Gästespieler Normalform aufwies.

Nachdem Sistig wenig später nach einem Zuspiel vom eingewechselten Murat Solmaz aus spitzem Winkel das lange Eck noch verfehlt hatte (82.) und Pyka gegen Solmaz erneut bestens auf dem Posten war (84.), glückte Frassek nach einem energischen Antritt durch die unsortierte Gäste-Defensive der Treffer des Tages. Mit dem Schlusspfiff hätte Nicholas Eifler sogar erhöhen können (90., Pfostenschuss).

Quelle: RP
 
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