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Hassels
SG-Platz kommt nicht vor 2019

Hassels. Seit die Flüchtlingsunterkunft, die bis September ein Jahr auf dem maroden Ascheplatz der SG Benrath-Hassels auf der Bezirkssportanlage am Wald stand, abgebaut ist, sieht man erst die Löcher und Unebenheiten auf der Fläche. Eigentlich, so hatte es die Flüchtlingsbeauftragte Miriam Koch dem Verein versprochen, sollte im Anschluss daran zügig der Platz erneuert werden. Immerhin hat die Verwaltung nun im Sportausschuss Stellung genommen, wie die Planungen für den Platzbau aussehen.

Sportdezernent Burkhard Hintzsche hatte den Politikern mitgeteilt, dass die Fachverwaltung für 2018 vorsieht, in Abstimmung mit dem Verein die erforderlichen Beschlussvorlagen (Bedarfsbeschluss, Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss) im Sportausschuss zur Abstimmung zu stellen. Das bedeutet aber auch, dass die SG Benrath-Hassels nicht mit einer Realisierung im nächsten Jahr wird rechnen können. Der Verein soll bei der Umsetzung der Maßnahme darüber mitentscheiden können, ob er lieber einen echten Rasen- oder einen Kunstrasenplatz möchte. Ein Rasenfeld kann grundsätzlich schneller gebaut werden, braucht dann aber nach Fertigstellung noch Zeit fürs Anwachsen. Mit dieser Mitteilung haben sich nun auch die Haushaltsanträge der Parteien erübrigt, die dafür Geld bereitstellen wollten.

(rö)
 
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