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Hassels
Viele Interessierte bei Führung durch Unterkunft

Hassels. Gestern Nachmittag hatten Anwohner und andere Interessierte die Möglichkeit, sich die Flüchtlingsunterkunft an der Further Straße anzuschauen. Die Leichtbauhallen unterscheiden sich von Zelten dadurch, dass sowohl der Boden, als auch die Wände winddicht und gedämmt sind. Das Dach ist doppelt beplant und kann im Winter extra beheizt werden, damit sich kein Schnee ansammeln kann. Die Wände bestehen aus sechs Zentimeter dicken Sandwich-Elementen. Die einzelnen Kabinen verfügen zudem über Fenster, wodurch die Unterkunft individuell gelüftet werden kann. Ab 4. Juli werden die ersten Menschen dort einziehen. 192 finden dort Platz. Betreut wird der Standort durch das Sozialamt und das Rot Kreuz.

Der Standort ist ausgestattet mit vier Leichtbauhallen mit Zimmern. Außerdem wurden 20 Sanitär- und Waschcontainer aufgestellt. Die Flüchtlinge können sich selbst versorgen. Weitere Container im Einfahrtsbereich beherbergen den Pförtner, den Verwalter und das Betreuungspersonal. Die Anlage ist für ein Jahr angemietet. Die Miete beläuft sich auf insgesamt 1,59 Millionen Euro. Sie beinhaltet neben den Gebäuden auch die komplette Ausstattung.

Quelle: RP
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