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Heerdt
Basketballkörbe für den Mini-Giants-Club

Heerdt. Ratsherr Giuseppe Saitta spendierte den Nachwuchs-Basketballspielern der Heinrich-Heine-Grundschule Übungskörbe. Von Heide-Ines Willner

Wer an Basketball denkt, hat Sportler im Sinn, die mindestens zwei Meter groß sind und spielend leicht einen Ball in den 3,5 Meter hohen Korb werfen können. Ist also der Basketballsport nur etwas für Riesen? Keineswegs, wie sich jetzt in der Turnhalle der Heinrich-Heine-Grundschule zeigte. 16 Kinder der Klassen zwei und fünf, darunter die einzigen beiden Mädchen Noha und Anna-Lena, hatten sich in der Turnhalle der Schule um den Sportwart der Oberkasseler Giants, Jonas Jönke, versammelt. Sie konnten es kaum erwarten, mit ihren Bällen durch einen Parcours zu laufen, um sie dann in die nagelneuen Übungskörbe für Basketball zu befördern. Sie sind in der Höhe verstellbar, so dass auch Grundschüler Spaß und Leidenschaft für den Basketball entwickeln können.

Zu verdanken haben sie das Ratsherrn Giuseppe Saitta, der die Anschaffung der beiden Übungskörbe finanzierte. Michael Gotthardt vom Förderverein der Schule hatte von der Spende die Körbe gekauft. "Es liegt uns am Herzen, die Motivation für diesen Sport zu steigern", sagte er bei der Übergabe der neuen Anlage an die Kinder. Ziel sei, die Kinder auch an andere Sportarten heranzuführen, eben nicht immer nur für Fußball zu begeistern.

Schulleiterin Annette Anner würdigte die Kooperation mit den Giants. "Sie sind unsere Partner bei der Ganztagsschule, bauen den Mini-Giants-Club auf und betreuen ihn auch." Zwei Basketball-Gruppen mit jeweils 20 Kindern gebe es an ihrer Schule bereits. Die Nachfrage seitens der Schüler sei groß. Deshalb sei sie froh und dankbar über die Spende von Ratsherrn Saitta. "Er ist mit unserer Schule sehr verbunden", stellt sie fest. Wann immer es Probleme gebe, etwas gebraucht werde, sei er sofort bereit, zu helfen.

So kann die Schulleiterin auch bei einer weiteren Anschaffung auf seine finanzielle Unterstützung hoffen. "Wir sind dabei, ein "Lego-Projekt" zu initiieren, mit dem die Kinder einen Roboter bauen und das Programmieren spielerisch lernen können." Dazu müsse ein Roboterbaukasten pro Schülergruppe angeschafft werden und Software zur Programmierung der Roboter.

Quelle: RP
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