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Heerdt
Einbahn-Regelung Alt-Heerdt bleibt

Heerdt. Laut Verwaltung ist ein Wechsel der Einbahnstraßen nicht sinnvoll. Von Heide-Ines Willner

Es bleibt alles, wie es ist. Einen Wechsel der heutigen EinbahnRegelung zwischen Pestalozzistraße und der Straße Alt-Heerdt wird es nicht geben. Das teilte die Verwaltung den linksrheinischen Bezirksvertretern mit. Diese hatten darum gebeten, zu prüfen, ob eine Umkehr der Einbahn-Regelung - Einfahrt Alt-Heerdt, Ausfahrt Pestalozzistraße - den Lkw-Verkehr aus dem Wohnviertel heraushalten würde.

Die Verwaltung stellt nach Abwägung aller Vor- und Nachteile fest, dass eine Umkehrung der EinbahnRegelung nicht sinnvoll sei. Die Begründung: Ein Wechsel, wie von der Bezirksvertretung vorgeschlagen, ließe sich nicht auf den Abschnitt zwischen Nikolaus-Knopp-Platz und Wegekreuz Heerdt beschränken, sondern würde jeweils die gesamten Straßenzüge bis zur Werftstraße umfassen. Eine Änderung hätte auch Auswirkungen auf die Diesterwegstraße und vor allem auf den Nikolaus-Knopp-Platz, der mehr Verkehr bekäme. Dort müssten die Bordsteinführung umgebaut, die Ampeln umgestellt und die Pläne zum Bau des Hochbahnsteigs berücksichtigt werden.

Darüber hinaus machte die Verwaltung darauf aufmerksam, dass es an der Pestalozzistraße Firmen gebe, die von Lkw mit mehr als 7,5 Tonnen angefahren werden dürfen. Die Beschilderung an der Einfahrt vom Nikolaus-Knopp-Platz in die Pestalozzistraße sei überdies ausreichend.

Bei einer Ortsbesichtigung hatten die Anwohner jedoch darauf hingewiesen, dass ortsunkundige Lkw-Fahrer dort die Zufahrtsbeschränkung nicht erkennen können, weil sie falsch angebracht sei. Lkw-Fahrer aus Richtung Heerdter Landstraße könnten sie nicht sehen.

Die Anwohner sind aber froh, dass die Verwaltung eine Umkehr der Einbahn-Reglung nicht befürwortet. Denn im Vorfeld des Prüfungsergebnisses hatten sie sich nachdrücklich dagegen ausgesprochen. "Auch wenn die Verkehrsführung im Moment alles andere als optimal ist, so sind wir dafür, dass sie bleiben soll", hatten Klaus Bahners und Josef Schöber betont. "Es gibt keine Verbesserung, es soll aber auch nicht schlechter werden."

Quelle: RP
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