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Heerdt
Grüne scheitern mit ihrer Idee einer "Böhler-Allee"

Heerdt. Mit ihrem erneuten Vorstoß, die neue Böhlerstraße durch beidseitige Baumreihen zu einer "Böhler-Allee" zu machen, hatten die Grünen der linksrheinischen Bezirksvertretung (BV 4) wiederum kein Glück. Die Verwaltung ließ wissen, dass die Stadtteilpolitiker in diesem Fall nicht entscheiden dürften, sondern lediglich ein Beteiligungsrecht hätten. Die Entscheidung liege beim Stadtrat. Bezirksverwaltungschefin Iris Bürger: "Die Stadtteilpolitiker sind ordnungsgemäß im Rahmen des Ausführungs- und Finanzierungsbeschlusses über den Ausbau der Böhlerstraße informiert worden." Auch darüber, dass sieben neue Bäume nach Abschluss der Bauarbeiten an die Böhlerstraße gesetzt werden.

Eine weitere Beteiligung der Bezirksvertretung sei rechtswidrig. Markus Loh (Grüne) gibt sich damit nicht zufrieden. "Wir ziehen den Antrag zwar zurück, werden die Angelegenheit aber juristisch prüfen lassen." 16 satzungsgeschützte Bäume zwischen Krefelder und Neusser Straße (Meerbusch) wurden für den Autobahnanschluss Böhlerstraße gefällt. Geplant ist, nach Abschluss des Ausbaus sieben neue Bäume auf Düsseldorfer und zwei auf Meerbuscher Gebiet zu pflanzen. Bei der Vorstellung des Ausbaukonzepts im September vergangenen Jahres hatten die Grünen gefragt, ob aus ökologischer und gestalterischer Sicht auf beiden Seiten der neuen Böhlerstraße Bäume gepflanzt werden könnten. Denn das würde zu einem Kronenschluss auf der Straße führen und so den Asphalt gegen Wärme schützen, wie sie ihre Anfrage begründeten. Daraufhin teilte die Verwaltung mit, dass das nur möglich sei, wenn Bäume mit großen Kronen gepflanzt werden, die dann aber mit der Straßenbeleuchtung in Konflikt gerieten. Daher seien kleinkronige Ahornbäume bevorzugt worden.

(hiw)
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