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Heerdt
Kulinarische Weltreise an Heerdter Grundschule

Heerdt. Aufgeregte, umherlaufende Grundschüler auf den Gängen, die sich von ihren Eltern nicht bändigen lassen wollen - oder am besten: erst gar nicht finden lassen wollen. Auf dem Schulhof das umgekehrte Bild: kleine Geschwisterkinder im Getümmel, auf der Suche nach Mama und Papa. Kein Zweifel, das muss ein Schulfest sein. Im Rahmen ihrer Projektwoche zum Thema "Eine Reise um die Welt" lud die Heinrich-Heine-Schule in Heerdt zum großen Schulfest.

Eine Woche lang wurde der normale Klassenverband aufgehoben und jahrgangsübergreifend an verschiedenen Projekten zum Thema gearbeitet. Die Ergebnisse sind in den Klassenräumen zu bestaunen. Fernöstliche Welten laden zum Essen auf Holzmatten unter bunten Lampions ein, eine Tür weiter zeigen Holzpuppen Modetrends. Bei diesem Anblick muss Schulleiterin Annette Anner schmunzeln. "So wie der Klassenraum aussah, wundert es mich, dass wir ihn noch mal sauber bekommen haben." Im nächsten Raum ist von Unordnung aber keine Spur zu sehen. Schließlich wird dort die Kunstausstellung "Bauwerke aus aller Welt" präsentiert. Sehenswürdigkeiten aus Pappmaché stehen nebst akkuraten Erklärungen in Schreibschrift: die chinesische Mauer, das Brandenburger Tor und das Atomium aus Brüssel.

Warum das Motto "Eine Reise um die Welt" so gut zu der Projektwoche passt, wird schnell im nächsten Raum klar. Dort ist der Spendentisch zur Aktion "Kinder helfen Kindern" aufgebaut. Bis zum Ende des Schuljahres werden gebrauchte Tornister gesammelt, die mit dem Erlös des Festes an Flüchtlingskinder verteilt werden.

(isg)
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