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Heerdt
Mobile Redaktion in Heerdt

Heerdt. Thema ist der Verkehr rund um das neue Logistikzentrum Clarissenstraße 44. Von Heide-Ines Willner

Wurde eben erst ein Logistikzentrum an der Wiesenstraße fertiggestellt, so geht es bereits um ein zweites in der unmittelbaren Nachbarschaft, an der Clarissenstraße 44. Die Rheinische Post greift das Thema auf und stellt es in den Mittelpunkt der Mobilen Redaktion, die am Samstag, 8. Juli, 11 bis 12 Uhr, auf dem Nikolaus-Knopp-Platz Station macht. Es geht um die Frage: "Was halten die Bürger von einem weiteren Logistikzentrum?" Alle sind eingeladen, ihre Meinungen dazu am Stand der Rheinischen Post zu äußern.

Geplant ist ein 6674 Quadratmeter großes Auslieferungslager für Online-Bestellungen. Das bedeutet 550 zusätzliche Lkw pro Tag in einem ohnehin verkehrsbelasteten Bereich. "Zu viel für Wiesen-, Düsseldorfer- und Heerdter Landstraße und nicht zuletzt für den Handweiser", urteilte der linksrheinische Bezirksbürgermeister Rolf Tups bei der Diskussion über den Bauantrag. Der Handweiser sei stärker mit Schadstoffen belastet als die Corneliusstraße. Fraktionskollege und Ratsherr Giuseppe Saitta ist ebenso wie Ulrich Peters (FDP) überzeugt, dass "ohne schlüssiges Verkehrskonzept ein zweites Auslieferungslager nicht tragbar ist." Auch die SPD äußerte sich kritisch.

Clemens Sökefeld, Vorsitzender des Heerdter Bürgervereins, macht auf die "gravierenden Fehler" des Bauantrags aufmerksam. "Es handelt sich nicht, wie dort beschrieben, um ein reines Gewerbegebiet, denn dort befinden sich auch Wohngebäude." Eine reibungslose Abwicklung des Logistikverkehrs sei schon heute nicht mehr möglich.

Quelle: RP
 
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