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Heerdt
Papillon: Insolvenzverwalter informiert Eigentümer

Heerdt. Für die Käufer der insgesamt 24 Wohnungen im umgebauten Bunker "Papillon" an der Pariser Straße in Heerdt war die Insolvenz der Objektgesellschaft ein Schock. Denn noch ist der Bunker nicht von der Bauaufsicht abgenommen, Restarbeiten sind auszuführen, und es sind noch nicht alle Wohnungen im Grundbuch auf die Erwerber umgeschrieben. So war die Stimmung vor der ersten Informationsveranstaltung mit dem Insolvenzverwalter aufgeladen. Dann aber sei der Abend versöhnlich verlaufen, heißt es aus Teilnehmerkreisen. Von Uwe-Jens Ruhnau

Zur Entspannung dürfte der Umstand beigetragen haben, dass auf dem Notaranderkonto noch überraschen viel Geld vorhanden ist, um große Teile der Restarbeiten auszuführen. Die Käufer der Wohnungen gehen aber dennoch davon aus, dass sie etwas hinzuschießen und mit anpacken müssen, um den "Papillon" zu dem Vorzeigeobjekt zu machen, der er werden soll - und vom Image her seit dem Gewinn des Immobilien-Oscars auf der weltgrößten Fachmesse Mipim in Cannes auch ist.

Als allererstes soll die Baustelle aufgeräumt werden. Da einige Firmen nicht mehr kommen wollen, solange ihre Rechnungen nicht komplett beglichen sind, werden nun auch andere Unternehmen beauftragt. Das gilt etwa für die Reparatur von Warmwassersystemen. Es gibt tatsächlich Bewohner des Bunkers, die nicht mal warm duschen können.

Die beiden Gesellschafter der Objektgesellschaft, Andreas Bahners und Peter Jung (sie haben auch Wohnungen erworben), waren bei der Sitzung nicht zugegen. Überraschend jedoch kam der GmbH-Geschäftsführer, Gerd Schmitz, der eher still am Rande saß. Ihn hat die Pleite der von ihm geführten Gesellschaft mitgenommen.

Quelle: RP
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