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Heerdt/Oberkassel
So geht's weiter im Linksrheinischen

Heerdt/Oberkassel: So geht's weiter im Linksrheinischen
Anfang 2017 soll der lange geplante Autobahnanschluss Heerdter Lohweg an die B7 realisiert werden. Rechts das Oval des Vodafone-Parkhauses. FOTO: RP
Heerdt/Oberkassel. 2004 wurde den Bezirksvertretern das überarbeitete Verkehrskonzept Heerdt/Oberkassel vorgestellt. Einiges ist bereits umgesetzt worden. Nach dem Anschluss Böhlerstraße stehen nun unter anderem Arbeiten am Heerdter Lohweg an Von Heide-Ines Willner

Der Autobahnanschluss Böhlerstraße an die A52 ist nun in trockenen Tüchern. Grund für die linksrheinischen Bezirksvertreter, die Verwaltung zu fragen, welche Schritte noch unternommen werden, um den durch neue Wohn- und Gewerbeansiedlungen zunehmenden Verkehr in den Griff zu bekommen. Die Verwaltung informierte daraufhin über das, was noch umgesetzt wird:

Heerdter Lohweg Noch in diesem Jahr soll der Bebauungsplan für die Anschlussstelle an die B 7 dem Rat zum Satzungsbeschluss vorgelegt werden. Nach einem positiven Bescheid kann die Planung fertiggestellt und der Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss vorbereitet werden. Der Baubeginn soll im Frühjahr 2017 sein - falls im Haushalt dafür Geld zur Verfügung gestellt wird. Zum Thema "Brückenneubau" über die Stadtautobahn gibt es keine Veränderungen. Noch ist davon auszugehen, dass sie erst dann neu gebaut wird, wenn eine Sanierung fällig wird. Heerdter fürchten, dass sich die Brücke zu einem Flaschenhals entwickelt, wenn der Anschluss fertig ist und sie zweispurig bleiben wird. Oberbürgermeister Thomas Geisel hatte in der Rheinallee-Halle beim dritten OB-Dialog gesagt, dass eine neue Brücke im "Investitionsplan 2020" enthalten sei.

Benediktus/Heesenstraße Wenn Willstätter-, Böhlerstraße und Heerdter Lohweg/Greifweg mit der B7/A 52 verknüpft sind, soll dieser Anschluss geschlossen werden. Davon verspricht sich die Verwaltung eine Reduzierung des Lkw-Verkehrs auf der Krefelder Straße. In gleichem Zuge soll die einst umstrittene Behelfsabfahrt von der B7 auf die Düsseldorfer Straße zurückgebaut werden. 2012 war sie unter Protest der Anwohner eingerichtet worden, um eine Zufahrt zum Vodafone-Campus zu schaffen. Denn eigentlich sollte der Anschluss Heerdter Lohweg zeitgleich mit dem Bau der Vodafone-Zentrale fertiggestellt werden, was aber nicht klappte. Die Verzögerung wurde damit erklärt, dass nun ein Bebauungsplan erstellt werden müsse und das Verfahren sich wegen rechtlicher Vorgaben um ein Jahr verzögere.

Heerdter Landstraße Sie wird als Hauptverkehrsstraße mit Stadtteilverbindungsfunktion bezeichnet und im Abschnitt zwischen Burgunder- und Wiesenstraße als Lkw-Hauptroute eingestuft. Laut Verwaltung seien auf dieser wie auch auf allen genannten Straßen Lkw-Verkehre nicht zu vermeiden. Eine Reduzierung sei kaum möglich, ohne dass er auf andere, weniger geeignete Straßen verlagert werde. Weiter heißt es, dass es sich vornehmlich um Ziel- und Quellverkehr der ortsansässigen Betriebe handele. Auch nach Ausbau der Böhlerstraße werde sich das nicht ändern. Eine Anregung aus der Bürgerschaft, den künftigen Verkehr zum geplanten Baumarkt auf dem Sandvik-Gelände nicht nur über die Heerdter Landstraße abzuwickeln, wurde aufgenommen. So könnte die Erschließung über die Burgunderstraße erfolgen oder die Ein- und Ausfahrt gesplittet und der Verkehr auf Burgunder- beziehungsweise Heerdter-Landstraße gleichmäßig verteilt werden.

Quelle: RP
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