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Heerdt
Straßenumbau für Obi

Heerdt. Die Arbeiten für den neuen Baumarkt gehen voran. Parallel dazu wird an der Verkehrserschließung gearbeitet und die Kreuzung Heerdter Land- und Knechtstedenstraße umgebaut. Von Heide-Ines Willner

Es wird kräftig gebuddelt an und auf der Heerdter Landstraße, Höhe Knechtstedenstraße. Denn in absehbarer Zeit soll dort ein Obi-Baumarkt eröffnet werden. Gleichzeitig wird die Kreuzung an dieser Stelle umgebaut, um den Baumarkt verkehrlich anzuschließen. Denn die heutige dreiarmige Kreuzung bekommt einen vierten Kreuzungszweig als Zufahrt zum Baumarktgelände. Gegenüber auf der nördlichen Seite der Heerdter Landstraße wird die Fahrbahn erweitert und eine separate Linksabbiegespur eingerichtet. Die ampelgesteuerte Fußgängerfurt wird verlegt.

Für die neue Verkehrserschließung muss der Parkstreifen geopfert werden. "Autofahrer können dann aus Richtung Nikolaus-Knopp-Platz links über Straßenbahngleise direkt zum Baumarkt abbiegen", so die Verwaltung. Damit sei die bestehende Wendemöglichkeit an der Knechtstedenstraße überflüssig. Darüber hinaus wird die Ampelanlage an dieser Kreuzung komplett umgebaut. Und wie von Oberbürgermeister Thomas Geisel gewünscht, soll die Straßenbahn Vorfahrt bekommen. Angepasst werden auch die heutigen Geh- und Radwege, worauf die linksrheinischen Bezirksvertreter großen Wert legen. Damit der Bereich übersichtlicher wird, regten sie an, den Radweg Richtung Handweiser analog zum Radweg in Gegenrichtung anzulegen.

Im Zuge des Umbaus mussten drei Straßenbäume gefällt werden. Die Verwaltung teilte jüngst den Bezirksvertretern mit, dass nun ein weiterer Baum, der eigentlich hätte stehenbleiben sollen, nicht mehr zu retten sei. Es handele sich um eine Kastanie, die auf einer Bodenerhöhung stehe und deren Wurzelbereich ausgekoffert werden müsse. Selbst bei vorsichtiger Arbeitsweise könnten die empfindlichen Wurzeln Schaden nehmen. Die Verwaltung sicherte zu, noch in der laufenden Pflanzperiode eine Linde zu pflanzen. Diese Baumart sei auf der Heerdter Landstraße bereits vielfach vorhanden.

Für die anderen drei Bäume allerdings gibt es keinen Ersatz, weil dafür laut Verwaltung nach dem Umbau der Kreuzung kein Platz mehr sei. Stattdessen wurde ein Ausgleich von 7500 Euro festgesetzt. Die Fraktion der Grünen hatte angeregt, die Stichstraße zum Baumarkt als Allee anzulegen. Aber: Es handelt sich um ein Privatgelände, die Stadt hat keinen Einfluss. Laut Verwaltung will der Bauherr umfangreiche Pflanzungen auf dem eigenen Gelände vornehmen.

Mit der Realisierung des Bau-, inklusive Gartenmarktes, hat eine lange Geschichte ein Ende gefunden. Die Bocholter Ten Brinke Projektentwicklung bekam nach einer Entwicklungszeit von mehr als drei Jahren schließlich die Baugenehmigung, das 46.000 Quadratmeter große Grundstück nach Abriss des alten Sandvik-Bürogebäudes neu zu bebauen. Die Verkaufsfläche beträgt 15.000 Quadratmeter und 420 Stellplätze werden auf dem eigenen Grundstück eingerichtet. "Düsseldorf bekommt einen modernen und attraktiven Obi-Bau- und Gartenmarkt ", sagt Ten Brinke-Sprecher Christian Braun.

Quelle: RP
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