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Heerdt
Wochenmarkt für Heerdt 2016?

Heerdt. Der Bürgerverein Heerdt und der zuständige Ratsherr Giuseppe Saitta setzen sich für einen Markt auf dem Hanns-Heuer-Platz ein. Marktexperten begutachten derzeit den Standort. Von Heide-Ines Willner

Viele Heerdter und auch der örtliche Bürgerverein wünschen sich einen Wochenmarkt auf dem Hanns-Heuer-Platz. Vorsitzender Clemens Sökefeld hatte anlässlich der Hauptversammlung des Vereins erklärt, dass eine professionelle Besichtigung des Platzes unter kaufmännischen Aspekten vorgenommen werde. "Je nach dem, wie das Urteil des beauftragten Marktspezialisten ausfällt, könnte noch in diesem Jahr ein Wochenmarkt realisiert werden", sagte er.

CDU-Ratsherr Giuseppe Saitta spricht sich ebenfalls klar für einen Wochenmarkt auf dem Hanns-Heuer-Platz aus. Er ist überzeugt, dass drei oder vier Marktstände das vorhandene Angebot des benachbarten Nikolaus-Knopp-Platzes bereichern würde. "Zwei Verkaufswagen mit 6,60 Metern Länge, einer mit 7,70 Metern und einer mit 5 Metern haben dort Platz", erklärt Saitta. Alternativ könnten auch Marktstände unter Schirmen errichtet werden. Allerdings müsste die bestehende wassergebundene Decke des Platzes für die Verkaufsstände mit Lebensmitteln gepflastert oder asphaltiert werden, wobei auf den Baumbestand mit Tiefenbelüftungen und Wurzelgräben Rücksicht genommen werden müsste. "Die Erschließung des Platzes für die Verkaufswagen könnte von der Krefelder Straße aus eingerichtet werden. "Dort gibt es bereits eine Gehwegabsenkung und herausnehmbare Poller", so der Ratsherr weiter. "Das alles sei möglich, um alsbald einen Wochenmarkt zu etablieren.

Es gibt aber auch Stimmen, die sagen, dass ein Markt den Einzelhändlern am Nikolaus-Knopp-Platz das Wasser abgraben könnte. Zum Beispiel Vize-Vorsitzender Herbert Rozynski hatte davor gewarnt. Doch war er mit seinen Vorstandskollegen einig, dass der Hanns-Heuer-Platz aus seinem Schatten herausgeholt werden sollte. Oft wird darauf hingewiesen, dass es schon einmal einen Versuch im Schatten der B7-Straßenbrücke gegeben habe, der kläglich gescheitert sei. Ein Argument, das bei den Befürwortern nicht zieht. "Das war eine denkbar ungünstige Stelle, weil es durch den Verkehr auf der Brücke laut war und sich darunter Tauben eingenistet haben", sagte Sökefeld. "Wer will schon Taubendreck auf Lebensmitteln."

Zu den Befürwortern gehören auch die linksrheinischen Bezirksvertreter und Oberbürgermeister Thomas Geisel.

Quelle: RP
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