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Hellerhof
Bau für Hellerhofer Flüchtlingsunterkunft

Hellerhof. Die ersten Arbeiten für die geplante Flüchtlingsunterkunft an der Duderstädter Straße haben begonnen. Derzeit sind Bagger dabei die Fläche für die Modulbauanlage zu planieren. Auch die ersten Kanaleingänge und Versorgungsleitungen wurden bereits verbaut.

In der Unterkunft im Hellerhofer Gewerbegebiet sollen ab März 160 Menschen unterkommen. Sie wird - wie die meisten Unterkünfte in der Stadt - nach dem sogenannten "Düsseldorfer Modell" errichtet. Das bedeutet, dass die einzelnen Module miteinander verbunden und somit durchgängig begehbar sind. Den Flüchtlingen stehen voraussichtlich auch dort Familien- und Doppelzimmer zur Verfügung.

Die ersten Umrisse der zukünftigen Anlage sind bereits erkennbar. Bauarbeiter markierten die einzelnen Modulstandorte mit Holzpfählen. Bis die ersten Bauteile allerdings geliefert werden, dauert es aber noch einige Zeit. Denn erst, wenn die Baugenehmigung da ist, kann es richtig los gehen. Damit wird laut Stadt in der nächsten Woche gerechnet.

Die Unterkunft an der Duderstädter Straße ist eine der vorerst letzten geplanten Anlagen im Düsseldorfer Süden. Ebenfalls im März plant die Stadt den Bezug einer weiteren Unterkunft. Diese soll am Karweg in Holthausen entstehen und 200 Flüchtlinge beherbergen. Wie in Hellerhof, wird auch sie nach dem "Düsseldorfer Modell" errichtet.

Bis Jahresende wurden im Stadtgebiet Unterkünfte für rund 8000 Flüchtlinge bereit gestellt. Über 4300 lebten Ende des vergangenen Jahres bereits in Flüchtlingsunterkünften. Weitere gut 2000 sind in der Stadt in Einrichtungen des Landes untergebracht. Neben der Unterbringung der Flüchtlinge wird Düsseldorf mit dem Fernbahnhof auch weiterhin Drehkreuz für ankommende Flüchtlinge sein.

Die größte Unterkunft im Düsseldorfer Süden steht in Garath. Die dortige Traglufthalle bietet Platz für 300 Menschen und ist eine von zwei Hallen dieser Art in Düsseldorf.

(kro)
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