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Himmelgeist
Platz für Neubauten und Grundschule

Himmelgeist. In der Bezirksvertretung 9 stellte das Planungsamt einen neuen Bebauungsplan für das Areal "Am Scheitenwege-Süd" vor. Es sieht neben dem Erweiterungsbau, den Bau einer Kita vor. Große Teile der Gärtnerei Stoffels werden abgerissen. Von Maximilian Krone

Rund sieben Jahre sind inzwischen vergangen, seitdem die Stadt einen ersten Vorentwurf für die Bebauung des Areals am "Scheitenwege-Süd" vorstellte. Im Februar des vergangenen Jahres wurde den Bürgern dann ein erster Entwurf des Bebauungsplans präsentiert, der nun wieder nahezu grundlegend überarbeitet wurde. Dies zeigte eine Präsentation des zuständigen Planungsamtes bei der Sitzung der Bezirksvertretung (BV) 9 am Freitag.

Viele Anregungen der Bürger seien eingegangen, weshalb die Ausarbeitung so lange gedauert hätte, hieß es von der Verwaltung. Im neuen Plan wurde besonders die angespannte Situation der örtlichen Grundschul-Dependance berücksichtigt, die seit Jahren einen Schülerzuwachs verzeichnet und am Rand ihrer Kapazität steht. Mit einem Erweiterungsbau soll nun Abhilfe geschaffen werden. Angrenzend daran soll eine Jugendfreizeiteinrichtung samt Kindertagesstätte errichtet werden. Damit Schüler und Kinder die Pausen auch im Freien verbringen können, soll angrenzend zum bereits bestehenden Wohngebiet "Am Scheitenweg" eine ausgedehnte Gründfläche mit Kinderspielplatz angelegt werden. Im ersten Bebauungsplan war diese Fläche noch weiter östlich geplant.

Erschlossen wird das rund 7,3 Hektar große Areal aber nicht über die Straße "Am Scheitenweg" sondern über die Straße "Am Steinbrück". Ein Durchgang zu den bestehenden Wohngebieten ist aber für Fußgänger und Radfahrer durch entsprechende Wege möglich.

Große Teile des neuen Wohngebietes befinden sich auf dem Gelände der Gärtnerei Stoffels. Damit gebaut werden kann, müssen dort zunächst zwei Gewächshäuser abgerissen werden. Bis zum Start der Bauarbeiten kann es aber noch dauern. "Wir streben an, den Plan Anfang 2017 in den Rat der Stadt einzubringen. Gebaut werden kann erst danach", sagte ein Mitarbeiter des Planungsamtes auf der Sitzung. Des Weiteren komme es auf die Einwendungen gegen diesen neuen Plan an. Er stellte jedoch in Aussicht, dass der Schulerweitungsbau früher umgesetzt würde und sprach von einer "zeitnahen Umsetzung".

Kritische Nachfragen gab es von den Mitgliedern der BV bezüglich der Bebauung von Teilen der angrenzenden Frischluftschneise und des mangelnden Parkraums im neuen Wohngebiet. Besonders zur letzteren Problematik wolle man sich im Planungsamt nochmals Gedanken machen. Durch die Neubauten entstünden für die Frischluftschneise laut Amt hingegen nur minimale Beeinträchtigungen, da dort bereits heute die Gebäude der Gärtnerei stünden.

Quelle: RP
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