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Holthausen
Deutsche Meisterschaft der Akrobaten

Holthausen. Am 8. November findet im Castello die Meisterschaft im Bereich Sportakrobatik statt. Auch ein Süd-Verein ist dabei. Von Joachim Breitbach und Maximilian Krone

Sie heben sich gegenseitig in luftige Höhen. Sie balancieren ihre Partner auf dem Kopf oder Fuß. Sie formen ihre Körper während eines Auftritts zu kunstvollen Figuren - Sportakrobaten. Viele von ihnen werden am Sonntag, 8. November, nach Düsseldorf ins Castello kommen, um sich bei der Deutschen Meisterschaft der Sportakrobatik zu messen.

Mit dabei sind auch Mitglieder des Holthausener Leistungszentrums Sportakrobatik Düsseldorf (LZSA), die in der Vergangenheit bereits Deutscher Meister wurden und auch an Europa- und Weltmeisterschaften teilgenommen haben.

Unter Sportakrobatik versteht man allgemein körperliche Bewegungen, die hohe koordinative und konditionelle Anforderungen an den Ausübenden stellen. So sollten Überschläge, Salti und komplizierte Sprünge sowie statische Figuren und menschliche Pyramiden für die Sportler kein Problem sein. Getrurnt wird auf einer zwölf mal zwölf Meter großen und gefederten Bodenfläche. Jeder Auftritt wird nach einer maximal zweieinhalb minütigen Einspielung von Instrumentalmusik choreographiert. Das Wettkampfprogramm besteht dabei in der Regel aus einer Balance-, einer Dynamic- und einer kombinierten Übung.

Bei den Deutschen Meisterschaften Anfang November wird es Wettkämpfe im Senioren- und Juniorenbereich geben. Die jüngsten Teilnehmer sind erst elf Jahre alt. Erst vor kurzem fand in Schwerin die Europameisterschaft der Sportakrobatik statt. Das Team des Leistungszentrums Sportakrobatik aus Holthausen belegte dort den fünften Platz. Das Quartett aus Düsseldorf bot dort zwar die beste Übung ihrer Karriere auf, für einen Medaillenplatz reichte es jedoch nicht. Dennoch konnten die Vier überzeugen.

Tatjana Sültenfuß, Vorsitzende des Sportakrobatik-Verbandes Nordrhein-Westfalen, war jedenfalls zufrieden: "Ich unterstreiche die Trainer-Aussage. So gut und vor allem konstant wie bei dieser Europameisterschaft habe ich die vier Düsseldorfer noch nie gesehen. Da gab es auch beim Balance-Finale keinen Ausreißer", sagt sie.

Der Bundestrainer hatte zum Abschluss nochmal ein Lob für die LZSA-Sportler übrig. "Für mich war das Quartett eine der großen positiven Überraschungen in unserem Team. Meine Gratulation zu dieser nicht erwarteten Leistungssteigerung, auch wenn leider nicht zu Platz vier gereicht hat und es letztendlich beim fünften Platz blieb.

Quelle: RP
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