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Holthausen/Benrath
Heute Sondersitzung der BV 9 zum Hafenausbau

Holthausen/Benrath. In einer Sondersitzung im Benrather Rathaus, Benrodestraße 46, befasst sich heute Abend ab 18 Uhr die Bezirksvertretung 9 mit dem Reisholzer Hafen. Ein namentlich nicht benannter Vertreter der Gesellschaft "Neuss Düsseldorfer Hafen" (NDH), die den Hafen nach einem Ausbau betreiben soll, soll in der Sitzung die Stadtteilpolitiker informieren.

Da das Gremium öffentlich tagt, sind Zuhörer zugelassen. Mitdiskutieren dürfen sie nicht. Anders sieht es bei der Initiative "Hafenalarm" aus, deren Mitglieder gegen den Ausbau zum Containerumschlagplatz sind. Auch sie stellen einen oder zwei Vertreter, die in der Sitzung ihre Meinung zum Hafen-Ausbau kundtun können. Seitdem diese Pläne vor fast genau vier Jahren publik wurden, ist noch nicht viel weiter passiert - öffentlich zumindest nicht. Der Stadtrat soll in seiner Sitzung am Donnerstag, 10. März, den vom Ausschuss für Wirtschaftsförderung bereits vergangene Woche gefassten Beschluss über die Gründung einer Projektgesellschaft für den Hafen-Ausbau bestätigen. Die Stadttochter Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz (IDR) wird mit der Gründung beauftragt, im Anschluss soll die Hälfte der Anteile an die NDH überschrieben werden.

Eine Sondersitzung der BV 9 war notwendig geworden, weil die nächste reguläre Sitzung am 11. März und damit einen Tag nach der Ratssitzung gewesen wäre. Seit Monaten warten die Stadtteilpolitiker auf Aussagen zum Hafen-Ausbau. "Hafenalarm" hat an die BV-Mitglieder einen Brief geschrieben. Tenor: Das Gremium solle an den Stadtrat appellieren, "den Punkt Hafen Reisholz so lange nicht zu behandeln, wie das Verkehrsgutachten nicht vorliegt, ausgewertet und mit den Bürgern diskutiert worden ist", heißt es in einer Presseerklärung. Die NDH will das Gutachten vor Veröffentlichung erstmal in den eigenen Reihen diskutieren.

(rö)
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