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Holthausen
In der BV-Sitzung gibt's keine Infos über den Hafenausbau

Holthausen. Noch am Montag herrschte in der Benrather Bezirksverwaltungsstelle Unklarheit darüber, wer in der Sitzung der Bezirksvertretung (BV) am Freitag die Stadtteilpolitiker über die Ausbauplanungen für den Reisholzer Hafen auf Stand bringt. Seit gestern ist klar, warum. Es werde weder ein Vertreter der Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz (IDR) noch der "Neuss Düsseldorfer Häfen" in die Sitzung kommen, erfuhr Bezirksbürgermeister Karl-Heinz Graf.

Der Tagesordnungspunkt zur Gründung einer Projektgesellschaft für den Hafenausbau hatte für den Montag auf der Tagesordnung des Haupt- und Finanzausschusses gestanden. Auf Antrag der FDP wurde er dort in den Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Liegenschaften (AWTL) geschoben. Im Dezember hätte zunächst der Haupt- und Finanzausschuss nichtöffentlich entscheiden sollen. Auf Druck der Initiative "Hafenalarm" wurde er in die öffentliche Sitzung des Rates verschoben und von dort auf CDU-Antrag in den AWTL. Doch nun landete er wieder im Haupt- und Finanzausschuss. Weil der AWTL erst am 16. Februar tagt, will kein offizieller Vertreter von IDR oder der Häfen-Gesellschaft in der BV Rede und Antwort stehen.

Graf hat die Mitglieder der Bürgerinitiative in Kenntnis gesetzt. In der Sitzung hatte er einem Mitglied Rederecht einräumen wollen. Da der AWTL fünf Tage nach der Ratssitzung (11. Februar) ist, kann im Rat nicht beschlossen werden. Die BV 9 tritt erst wieder am 11. März zusammen - der Rat am 10. März. Das hieße nach derzeitiger Planung, dass alles an den Stadtteilpolitikern vorbei läuft.

(rö)
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